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Bürgermeister-Stelle seiner langwürrigen Bestrebung ungeachtet,nicht gelangen konnte, und anderntbeils, weil der Magistrat seinenSchwager, den gewesenen Rentmeister Brammer/,, wegen dessenVergreifung an Stadtgefallen in eine Inquisition zog und Pflichtengemäs ziehen musste. — Wie der Dr. Vossen, weil er in der be-nachbarten Herrlichkeit Burtscheidt zu der Stadthalters-Stelle nichtgelangte, und dieses dein Bürgermeister Dauven zuschreiben wollte.— Wie der Joseph Braudten, der Niclas Cromm, der Servas Esser,der Franz Heusch, der Peter Starz, der Henrich von der Grachtund die übrigen Anhänger, theils weil wegen beschränkter Anzahlder städtischen Aeniter ihrem Amtstriebe kein Genügen geschehenkonnte, und theils weil ihnen die vorbeschriebene Angelegenheitenihrer obgedachten Verwandten und Busen-Freunden am Herzenlagen, und sie sich diesen verpflichtet glaubten. — Wie sagt man,alle diese einen unversönlichen Hass wider den Magistrat einhelligschon lange geschworen haben.
§ 2.
Dieser Parthey war es also schon lange darum zu thun, den ihrin maneherley Hinsichten gehässigen würkliehen Magistrat aus derstädtischen Regierung, wornach sie selbst strebte, zu entsetzen.
Aber ungeachtet der Kunstgriffe, die sie ins Werk stellte, konntesie, es soweit nicht bringen, die Stimmen der Bürgerschaft, welchejährlichs zur Wahl schreitet, auf ihrer Seite zu bringen.
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Endlich entschlossen alles zu unternehmen, um ihren End-zweck zu erreichen, verbarg sie ihre Absichten unter der Larveeiner Eiferung für das gemeine Beste. — Diese Parthey hob alsoim letzt abgewichenen Winter an, eine Sammlung verschiedenerBeschwerden vorab schriftlich, und bald hernach abgedruckt insPublikum auszustreuen, worin sie theils den Magistrat einer Mal-versation beschuldigen, theils verschiedene Verbesserungen derstädtischen Verwaltung in Vorschlag bringen — und theils zurUntersuchung der Verwendung die der Magistrat von den ge-meinen Einkünften inner zehn Jahren gemacht habe, eine Olfen-legung der Stadt-Bücher und Jahrrechnungen an verlangen wollte,
Breitern Innhalts der Anlage Ziffer 1. Ziffer l.
§ 4.
Diese Beschwerden-Sammlung winde dem Stadtrathe aufden Namen von siebenzehn Privatbürger übergeben; der Schöffenvon Loneux, der Lt. Denys, Franz Dietrich Bettendorf, WinandLeers, Joseph Braudten und Franz Heusch brachten sie mit einemauffallenden Stolze über den Stadtmarkt aufs Rathhaus, aber nochlange und mehrere Wochen vorher (ehe sie im Rath übergeben