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Hände voll kleiner Münze hinwarf, worauf diese denn auch eindankbares Vivat Dauven, — Vivat die alte Parthey — zu un-zähligenmalen Num. 37. wiederhohlten.
§. 92. Am 29ten ward die Bäckerzunft für den folgendenTag zur Kaths Präsentationswahl beschieden, in Ansehung welcherdie Dauvensche Parthey schon lange vorher alle Kräfte aufgebolhenhatte, sich des Uebergcwichts dabey zu versichern.
§. 93. Für die Stimm eines einzeln Mitglieds wurden an-sehnliche Summen nach Num. 38. angebotken. — Andern wurdenlebenslängliche Stadtarbeiten und Armenrenten zu nämlichem Ende,nach Num. 39. versprochen. — Unter andern machte man sichanheissig, „einem Mitgliede dieser Zunft einen merklichen Rück-stand, so derselbe dem TErarium abzutragen hatte, nachzulassen,„und durch erstem in den städtischen Büchern einen Strich zu„machen, wenn jener nur für die Dauvensche Parthey stimmen„wolle, wie dies die Anlage sub Num. 40, ausführlich bewahr-heitet." — Selbst der Stadtsyndieus Peltzer ging in die Häuser derBäcker, und bath, nach Num. 41, die Stimmen zu Gunsten dermagistratischen Parthey abzugeben. — Einem unter ihnen, NamensKamen, ward von wegen des Baumeisters Buchholtz bedeutet,„dass, da er nicht für die Dauvensche Parthey stimmen wolle, er„den zu Hinlegung des llrandholzes ihm bisheran vergünstigten„öffentlichen Platz, nach Num. 42, augenblicklich räumen solle,„wenn er aber seine Gedanken ändern, und zum Nutzen der alten„Parthey votiren wollte, so könnte sein Holz liegen bleiben, und„er solle "noch dazu 12 Carl d'Or bekommen." — Andere Mit-glieder, die das Schicksal in die Reihe armer Taglöhner zurück-gesetzt hatte, wurden, weil sie ihre Stimmfreyheit nicht verlierenwollten, nach obigem Num. 19, ihres Brods für die Zukunft be-raubt. — Denn sollte, nach Num. 43, einer, der nicht einmaleinen Taufschein beybringen konnte, angenommen, und vierKarolinen bürgerliche Einkaufgelder für ihn bezahlt werden, wennsein Schwager bey der Bäcker-Rathswahl zum Vortheil des HerrnBürgermeister Dauven stimmen würde.
§. 94. Die auf solche Art angeworbene Zunftglieder wurdennun schon „etliche Täge vor der Wahl in die Behausung des„Herrn Werkmeisters Wild geführt, daselbst mit Fressen und„Saufen Tag und Nacht unterhalten, und auf Befehl des Herrn„R.. Reumont von einem Kommando Stadtsoldaten bis zum Wahltag„selbst, nach Num. 41, unausgesetzt streng bewachet."
§. 95. Endlich erschien mit dem 29ten May der Wahltag,an welchem man bis zum Anfang der Wahl, welche erst Nach-mittags um 4 Uhr vor sich gieng, die Dauvensche Parthey in