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1 (1890)
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und Ordre, das Aas ') nicht zu leiden, als sie Ordre hätten, Gewaltzu brauchen. Worauf ein Offizier ihm die Flinte auf die Bimst setzte.Zugleich wurde ein Edictum auf der mit Gewalt aufgesprengtenKirchthüre afficliirt, welches der Kapellan nach Lesung in tausendStücke zeri-iss und gegen alle Gewalt protestirte bis er Ordre vompäbstlichen Gesandten bekäme, dem Alles schon berichtet wäre.Als er aber sah, dass Gewalt gebraucht wurde und besorgte, esmöchte Unglück entstehen, indem die Gemeinde bei 4000 Mannstark mit Gewehr und Waffen den Kirchhof besetzt hatte, beredeteer sie, sie möchten abziehen, keine Gewalt ausüben. So wurde (er) alsoden 12. durch Gewalt auf den Kirchhof gesteckt. Zwei Bettel-jungen und zwei . . . . 2 ) hatten das Grab gemacht und man thatKalk und Wasser auf die Leiche, damit sie in kurzer Zeit werdeverzehrt werden. Am Abend kam das Commando mit zwei ge-fangenen Bauern zurück, welche auf die Glocken geschlagen hatten.

Die Pfarrer von Weiden und von Broich gingen nun nachCöln, xxm Satisfaction zu begehi-en. Den 21. August wurde demVogtmajor, dem Hauptmann Symons und dem Lieutenant AdjutantLersch ein Decret vom Nuntius insinuirt, in Zeit von 15 Tagensich wegen geschehener Violation der Immunität und sonstiger un-erlaubten Dinge zu verantworten, den Körper vom Kirchhof zuschaffen auf Strafe der Excommunication. Welches Urtheil durchVermittelung guter Freunde nicht erfolgte.

1750 war ein fruchtbares Jahr an Wein, Früchten undFutter. Allein im August brach die Hornvieh-Seuche wieder aus.In Zeit von zwei Monaten starben im Reiche von Aachen und denumliegenden Dorfschaften bei 600 Stück.

Am 18ten November Nachmittags um halb Vier sollte einDelinquent von Eupen gebürtig, welcher da vor einem Jahre einentodt geschlagen, hierhin sich aber geflüchtet und den 15. Novemberdurch die Stadtsoldaten auf Ersuchen des Gerichtes zu Eupen ge-fangen genommen worden, ausgeliefert werden. Als die Studentendies vernahmen rottirten sich die 6, 7te und 9te Schule zusammenund als der Delinquent gegen der Scheffen-Kammer zwischen derWache stand, fielen die Studenten die Wache an. Als dieses derLieutenant Adjutant sah, schoss er aus Unvorsichtigkeit einenSoldaten Blum im Gliede todt. Der Delinquent so wirklich aus-gerissen, wurde von einem Soldaten todt geschossen und von denStudenten in den Umgang des Münsters getragen. Nun fingendie Bürger an unruhig zu werden. Aber die Wache und der Lieu-

') Undeutlich geschrieben.a ) Unleserlich.