Druckschrift 
1 (1844) Bis 1299 : mit einer Steindrucktafel
Entstehung
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Rostock. Das 3te Siegel ist schildförmig, von mittlererGrö sse; das Wappen ist schwer 7 .11 erkennen, scheint jedoch jein Greif zu sein; in der Umschrift scheint in der Mitte |des linken Randes ein ]Vf 5 in der Mitte des rechten Randes 7I[L]TW 7 - u stehen; die Buchstaben TW sindganz, deutlich. Im 5ten Einschnitte hängt ein zerbrochenes, jkleines, elliptisches Siegel, also das Siegel eines Geistlichen, !scheinbar mit 3 Vögeln im Neste, welche mit gesperrtemSchnabel Strahlen auffangen; von der Umschrift ist am |Ende zu lesen WGfDöLj was auf Salzwedel deutet.

Die Datirung der Urkunde,im J. 1215 der HerrschaftJesu Christi", ist eben so auffallend, als die Schlusszeichen,welche ganz klar Qi- vi. oder O 1 . vi. zu lesen sind.

Mit dieser Urkunde scheint die Cultivirung dieser Ge-genden zu beginnen, da das Kloster Dargun erst im .1. 1210nach dem Aufstande der Wenden wieder hergestellt ward(vgl. Lisch Mekl. Urk. I.). Mit ihr beginnt auch wohl derdauernde Einlluss der Nonnenklöster in Meklenburg. DasKloster xVrendsee war um das J. 1184 gestiftet (vgl. LentzMarggrätl. Brandenb. Uhrkunden S. 2 tlgd., 18 u. 865, undRiedel Mark Brandenb. 1, S. 112 tlgd. Wahrscheinlich istvom Kloster Arendsee in der Altmark das Kloster Sonnen,kamp oiler Neukloster, das älteste Nonnenkloster in .Me-klenburg, im J, 1219 gestiftet, da dieses ein Dorf Arnesse,jetzt xVrendsee, bei Doberan besass (vgl. Lisch Mekl. Urk, II.).

11.

Die Fürsten Nicolaus und Heinrich von Hostockbestätigen dem Kloster Arendsee den Besitz desDorfes JVargentin und der Fischerei auf demhalben Wargentiner See.D. d. Güstrow 1219. Junii 20.

Nicolaus et Heinricus, fratres et domini de Rozstocli,omnibus imperpetuum. Ouoniam omnia, que ad nospertinent ordinanda, finita mauere volumus et inconwlsa,tarn presentibus, quam futuris in noticiam venire cupi-

tax^.