qui tunc presentes aderant: Sueno, abbas in Elda, Ro-bertos, prepositus in Dimin, Uastradus, canonicus etsacerdos in Jhericho, Gozvinus, plebanus in Leuyn,Arnoldus, capellanus in Dimin; de nobilioribus verolaicis: Rocliellus, eiusdeni urbis castellanus, Dnbimerus,Piibbezslaus de Kamin, Andreas, Priburiuiz, Ratyzlans,Scarbimariz, Dudic, filius eius, et quam plures alii.Datum Dymin, VI 0 kal. Julii, anno dominice incarna-tionis (I) 0 .CC°.XV°, regnante domino nostro Jliesu Chri-sto, Qi. vi.
Nach dem Originale im gräflich-hahnschen Archive zu Basedow.Biese Urkunde ist im höchsten Grade merkwürdig, theilsweil Urkunden aus dieser Zeit überhaupt zu den grüsstenSeltenheiten in den Oslseeländern gehören, theils weil siehier wohl ohne Zweifel die älteste Original-Urkunde imPrivatbesitze ist, endlich weil sie nicht nur durch Inhalt,sondern auch durch ihre Form gleiche Merkwürdigkeit hat.Die Urkunde ist nämlich in einer schönen Minuskel mit derfolgenden Urkunde vom 20. Junii 1219 auf einem und dem-selben, niedrigen und breiten Pergainenthlatte geschrieben.Das Blatt Ist in der Mitte durch eine Doppellinie längsgetheilt; links steht die vorstehende Schenkungs-Urkunde,rechts die folgende Conlirmations-Urkunde vom 20. Junii1219. Beide Urkunden scheinen von derselben Hand ge-schrieben zu sein. Aus dem Pergament sind am unternRande 4 schmale Streifen geschnitten, welche durch einenEinschnitt geschürzt sind; an den beiden ersten fehlen dieSiegel; von den beiden letzten Siegeln ist leider wenigmehr zu erkennen. Zwischen dem 3. und 4. Siegelhandeist noch ein Einschnitt vorhanden, in welchem jetzt aberauch kein Siegelhand mehr hängt. An dem ersten Bandehing wahrscheinlich das Siegel des Herzogs Kasimir II. Inden zweiten Einschnitt mag später das Siegel seines SohnesWartislav 111. zur Contirmation der Schenkung gehängtworden sein, da in der Urkunde vom J. 1219 und später,z. B. in der Urkunde vom 2. Oct. 1314, wiederholt derContirmation desselben gedacht wird, wahrscheinlich nachvorstehender Urkunde, da eine eigene Urkunde Wartisiavsfehlt. In dem dritten und vierten Einschnitte hingen dannwohl die Siegel der Fürsten Nicolaus und Heinrich von