83
von Werle am Ende des 13. Jahrh. wolil aus den an-geführten Veranlassungen an den lütter Johann vonGeetz verpfändet Erst als das Kloster Arendsee esmit seinem eigenen Gelde wieder eingelöset hatte, ver-liehen die Neffen des Fürsten am 2. Oct. 1314 demKloster das Gut. mit allen Rechten, Gerichtsbarkeiten,Abgaben, Diensten und Freiheiten, mit denen die Klösterim Lande ihre Güter zu besitzen pflegten.
Die Kirche zu Wargentin war in ihrem ersten Jahr- jhundert eine eigene Pfarrkirche gewesen, zu welcherdas Kloster Arendsee einen Pfarrer präsentirte. Als 'aber die Einkünfte des Klosters im Anfange des 14.Jahrhunderts zur Erhaltung des Convents nicht mehrausreichen Avollten, half der Bischof Friederich vonCamin an seinem Theile dadurch, dass er am 10. Mai1335 die Kirche dem Kloster einverleibte, wodurch dieEinkünfte der Pfarre dem Kloster zu Gute kamen,welches nun die Freiheit hatte, durch einen Kloster-bruder oder einen Vikar nach Gefallen die Pfarre ver-walten zu lassen.
Das Dorf Wendisch-Wargentin lag mehr ab-wärts, wahrscheinlich am linken Ufer der Pene, undkommt beständig mit Wendisch-Hagen in Verbindung(Wendeschen Wargentin mit deine Haghene) undin der Nähe von Lilienberg und Remplin vor. Wen-disch - Hagen war wahrscheinlich eine sächsische Co-lonie, welche sich bei Urbarmachung der wargentinerWälder angesiedelt hatte. Das Dorf Wendisch-War-gentin kam früh aus dem Besitze des Klosters. AmG.Jan. 1404 erneuerten die Fürsten Psicolaus und Chri-stoph von Werle dem Lüdeke Hahn von Basedow den
>ren gegangenen Lehnbrief, welchen ihr Urgross-