Samen der Bildung in diesen Ländern zu streuen suchten.Dabei kamen sie aber mit den Bischöfen von Schwerinin Streit, welche im Gegensatze und von Rechts wegendie geistliche Herrschaft über Vorpommern behaupteten;der Streit ward erst im J. 1263 völlig beigelegt undzwar zu Gunsten des Bischofes von Camin, zu dessenSprengel fortan das Land Circipanien und mit ihm nochdie Stadt und die Umgegend von Güstrow gehörte. Dieweltliche Herrschaft gewannen die heimischen Fürstenseit dem .1. 1219 wieder, nachdem der Fürst Borwin I.seinen Söhnen die Mitregierung des Landes einge-räumt hatte.
Die christliche Geschichte des östlichen Meyen-burgs beginnt mit der Germanisirung des Dorfes War-gentin. Am 26. Junii 1215 nämlich schenkte derpommersche Herzog Kasimir, Fürst der Leutizen zuDemmin, unter Zustimmung seines Sohnes Wartislavund in Gegenwart mehrerer hochgestellter Geistlichenund wendischen Edlen, dem Cistercienser-Jungfrauen-Kloster zu Arndsee bei Salzwedel in der Altmark dasDorf Wargentin und den halben wargentiner (oder mal-chiner) See; die darüber ausgestellte Urkunde [I] ge-hört zu den theuersten Kleinodien des Vaterlandes unddes hahnschen Geschlechtes ( 29 ). Das Dorf lag zwischendem See Wargentin, dem Flusse Zuziza und dem Eichen-walde zwischen Wargentin und Malchin, welches da-mals schon als wendisches Dorf bestand. Der FlussZuziza ist wohl ohne Zweifel der von Lupendorf her-abkommende Fluss zwischen Basedow und Rothenmoor,welcher in der Urkunde vom 6. Jan. 1404 die Luben-bek genannt wird, als Lüdeke Hahn den Besitz deshalben wargentiner Sees von der Lubenbek bis an die
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