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Rathe und in seinem Herzen einnahm. Der verwüstendeKries sresen die Uebermacht der Feinde ward schwer
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und zog sich in die Länge; der Tod des jüngern Vater-mörders im Anfange des J. 1293 stimmte den alternwohl etwas herab, brachte ihn jedoch nicht zumSchweigen. Doch die gute Sache siegte: bei Parchim 'schlug Nicolaus noch in demselben Jahre die Beschützerder ungerechten Sache aufs Haupt und zwang seinenVetter Nicolaus, sich mit dem Besitze von Penzlin,welches ihm zuerst bereitwillig die Thore geöffnet,hatte, zufrieden zu geben.
So wurden die gesammten werleschen Lande wiederunter den Seepter Eines Fürsten vereinigt. Unter be-deutenden Mühen und Opfern suchte der Fürst Nicolaus1 die tiefen Wunden, die seinen Ländern geschlagenwaren, wieder zu heilen, ja er beförderte dazu dieBliithe der alten Klöster Amelungsborn [LXX1I], Michel-stein [LXXVI], Doberan [LXXVIII], und besonders denDom zu Güstrow, um demselben einen besondern Be-weis seiner Huld zu geben [LXXIII und LXXXI], dennalle werleschen Fürsten und ihre Ritter beschütztendiese Stiftung mit Vorliebe.
So herrschte der grosse und edle Nicolaus, bis ansein Ende im J. 1316, Ruhmes und Segens reich, miti fester Hand für sich und seine Brüder, so stürmischI auch die Zeiten in den Ländern Meklenburg und Ro-stock im Anfange des 14. Jahrhunderts wurden.
Eine Hauptstütze seiner Thaten war aber der wahr-haft getreue und feste Ritter Nicolaus Hahn, der mitedler Weisheit von der Ausbildung des werleschenStaates an dreien Regentengeschlechtern kräftig bei-gestanden hatte und das Reich befestigt und geordnet