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segensreichen Regierung gestorben und hatte von vierSöhnen nur Einen, Waldemar, im Leben hinter sichgelassen, der zu schwach war, um das üppige Auf-streben der rasch wachsenden Stadt zügeln und dieBildung der Hanse regeln zu können. Das Beispieldes TJebermuthes der Seestädte steckte wechselseitigan und auch Waldemar musste sich manche Demüthi-gung von der Bürgerschaft gefallen lassen. Die Fürstenvon Werle, namentlich Heinrich, nahmen sich daherder Noth Waldemars an und waren mit den altenwerleschen Rathen, Nicolaus Hahn an der Spitze, häufigin Rostock [XXXV bis XLVI]. Waldemar beschlossjedoch schon am 9. Nov. 1282 sein mühevolles, thaten-loses Leben und hinterliess eine Wittwe, Agnes vonHolstein, und drei minderjährige Söhne. Heinrich vonWerle übernahm jetzt förmlich die Vormundschaft überdie fürstlichen Kinder und das Land und führte sie mitEifer und Ruhm. Er war häufig in Begleitung vonNicolaus Hahn in Rostock und scheint dort selbst seinenWohnsitz auf einige Zeit genommen zu haben [XLV].In diese Zeit fällt die Bildung der Hanse, vorzüglichdurch das grosse rostocker Landfriedensbündniss vom i13. Junii 12S3 [XLIV], bei welchem Heinrich von Werlehei den vielen vormundschaftlichen Verhältnissen imLande eine bedeutende Rolle spielte; er war in Rostockmit dem Kern der werleschen Ritterschaft, mit 25 Rit-tern, unter denen auch Nicolaus Hahn, Heinrich Flotow,Johann Koss und alle die alten Räthe aus der Regie-rung des Fürsten Nicolaus I.
Die innere Verwirrung ward aber noch grösser,als am 15. Oct. 1283 auch Johann I. von Werle starb
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Gesch. des Geschl. Halm. 1. A.
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