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Die Hanenzagel und Hanenstert.
§• 11-
An einem Pfeiler in der Kirche zu Doberan hängteine Tafel mit der alten Inschrift:
Varpen und Redentin gehören zu den ältestenGütern des Klosters Doberan. Bei der Confirmationdes Klosters im J. 1192 sagt der Fürst Borwin, dasser demselben neben andern Gütern auch die DörferVarpen und Redentin geschenkt habe. Die nächst-folgenden Fürsten bestätigen in den J. 1218, 1219 und |1231 dem Kloster diese Dörfer, welche fortan ununter- \broehen in dem Besitze desselben erscheinen. Es leidetalso keinen Zweifel, dass der Fürst Borwin dem Klosterdie Güter geschenkt habe. Doch soll nach der mit-getheilten Inschrift auch Hanenzagel Theil an derSchenkung genommen haben. Von den Hanenzagelist jedoch sehr wenig zu finden; es kommt nur imJ. 1360 ein Johann Hanenzagel und im J. 1376 BekeHanenzagel, die Wittwe des Knappen Arnold Hanen-zagel, vor.
Dagegen ist das Geschlecht der Hanenstert be-kannter geworden. Im J. 1286 erscheinen am Hofedes Fürsten Johann von Meklenburg-Gadebusch derRitter Arnold Hanestert und der lübecker Bürg
Hanenzagel und BurewinDe geven uns Varpen und RedentinDarvor schal gott se gnedich sin.