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Der Stammvater des Geschlechts ist der RitterHeinrich von liihow (Hinricus de Bibowe), welcher imJ. 1242 im Gelbige des Fürsten Johann von Meyen-burg vorkommt. Zwar reichen die bisherigen Stamm-tafeln der von Bibow noch höher hinauf lind führeneinen Conrad und einen Dietrich von Bibow vor Heinrichvon Bibow auf; aber diese Stammväter sind sehr un-sicher, da in den in frühern Zeiten schlecht gedrucktenUrkunden ein altes Geschlecht von Dibow [VI — VIII]mit den Vornamen Conrad und Dietrich (1222 — 1237)sehr häufig mit den von Bibow verwechselt wird.
Das Stammlehn Bibow verloren die von Bibowschon früh, jedoch an die stammverwandten Hardenack,von denen es im 15. Jahrb. wieder an die von Bibowj überging. Im J. 1450 muthete (hispraket) Hardenackvon Bibow für sich, seinen Bruder und seine Vetterndas Gut Bibow, in welches sich Claus Bassewitz ge-setzt hatte, und am 16. Aug. 1467 bezeugte der HerzogHeinrich, dass der verstorbene Hardenack von Bibowdas Gut Bibow, welches ihm und seinen Erben durchdas Aussterben des Geschlechts der Hardenack ange-fallen sei (van dodes weghen des slechtes der Harde-nacken angefallen viule gestorven), von Rechts wegengewonnen habe.
Die von Bibow besassen dagegen bis zum Ende des17. Jahrb. als altväterliches Hauptlehn das Gut Westen-brügge und andere Güter in der Nähe, in der Gegendvon Bukow, an der östlichen Grenze der alten Herr-schaft iMeklenburg. Im Anfange des 17. Jahrhundertshatte sich das Haus von Bibow in die Linien Westen-brügge und Blengow gefheilt; einzelne Glieder der
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