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1 (1844) Bis 1299 : mit einer Steindrucktafel
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Die Ketelliot.

§. 7.

Nach einer Nachricht in den Geschichtsbüchernder neuern Zeit soll die Familie Ketelliot ein altessächsisches Geschlecht sein, welches schon im 11. Jahr-hundert in den Kriegen gegen die Wenden einen Spröss-ling nach Meklenburg entsandt habe. Es heisst in densogenannten Ueberlieferungen des Klosters Corvey ( 20 ):Im J. 1069 sei aus dem Gau Nizem, im Bisthume Ha-velberg, nach dem Kloster Corvey ein aus seiner Hei-math vertriebener Ritter Namens Vredebern gekommen,ein Mann, wie ein Riese, der sein Haupt mit einemHelme von der Gestalt eines Kessels bedeckt habe,daher er Ketelhot genannt worden sei. Er habe indem sächsischen Kriege das Kloster tapfer vertheidigt,demselben seine Güter im Gau Nizem geschenkt unddafür vom Kloster Güter in Brokhusen zu Lehn ge-nommen. Sein ältester Sohn Gerhard sei dem Vaterin dem corveyschen Lehne gefolgt; der zweite Nicolaussei an den Rhein gezogen und habe hier die LinieKesselhut von Seeheim, im Darmstädtischen, gegründet;der jüngste Georg habe unter dem Herzoge Ordulf vonSachsen (f 1074) einen Zug gegen die Wenden an derOstsee mitgemacht, hier zum Lohn für seine Thatendas Dorf Ketelhotsdorf bei Teterow erhalten und diemeklenburgische Linie gegründet.

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