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1 (1844) Bis 1299 : mit einer Steindrucktafel
Entstehung
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schichte bekannt sind. Dies und der Umstand, dasssein Bruder Gottschalk von Dechovv zu Dechow undRüggelin im Bisthume Ratzeburg in der Nähe vonKehna ansässig war [III], deutet darauf hin, dass er,wie die Stammväter vieler anderer alten Geschlechter,seine Besitzungen im Lande Gadebusch hatte odervielleicht als Rath des Fürsten ein Burglehn zu Gade-busch und mit seinem Bruder die Familiengüter gemein-sam besass. In den ersten Jahren lebt er ohne ritter-liche Würde [IV, V], wie alle seine Genossen aus demalten Adel; seit dem J. 1236 erscheint er aber mit| diesen mit der Ritterwürde [VI] geziert.

Noch standen die jungen Fürsten des Wenden-landes unter Vormundschaft, als am 30. October 1230die beiden ältern Brüder Johann und Nicolaus, späterFürst von Werle, für sich und ihre beiden andernBrüder, mit dem Grafen Gunzelin von Schwerin einFreundschaftsbündniss schlössen. Der Groll zwischenbeiden landesherrlichen Häusern nmsste bei einer sofeindlichen Stellung, wie sie die Grafen von Schwerinfrüher gegen die obotritischen Fürsten gehabt hatten,bedeutend gewesen sein. Nun aber waren von beidenSeiten die beiden Generationen, welche Zeugen deroft blutigen Begebenheiten gewesen waren, dahin ge-storben: Borwin I. 1227, Heinrich Borwin II. 1226 und |der berühmte Graf Heinrich I, Gunzelins I. Sohn, 1228.Ks war Friede im Lande und nach aussen hin; diejungen Landesherren, welche aus eigener Anschauungdas Heidenthum nicht mehr kannten, waren dazu belebtvon dem Geiste tieferer Wissenschaft und romantischerDichtkunst: denn Johann von Meklenhurg soll in ParisTheologie studirt haben und Graf Gunzelin III. von