wändter (consanguineus) des Bischofs Brunward vonSchwerin, welcher aus edlem wendischen Geschlechtestammte und durch den Einfluss des wendischen Adelsden Hirtenstab erhalten hatte. Wahrscheinlich war erein Solin des Heinrich von Bötzow, welchen zugleichmit seinem Sohne Thetlev der Fürst Borwin im J. 1210zu Gadebusch mit dem halben Schlosse Marlow be-lehnte; im J. 121S war Thetlev von Marlow der ersteZeuge nächst dem Fürsten Borwin. Des BischofsBrünward naher Verwandter (cognatus) und Schwester-sohn war 1226 — 1233 der Bitter Brunward oderBruno von Bötzow, Burgmann von Marlow, und einanderer Bitter Heinrich (von Bötzow) war im J. 1226dem Bischof ebenfalls verwandt. Ausserdem gab esseit 1229 — 1230 einen jüngerh Thetlev [IV]. Ein ge-wisser Gottschalk war im J. 1230 ein Neffe Thetlevsvon Gadebusch [IV]; wahrscheinlich war dies Gott-schalk von Dechow, ein Bruder des Eckhard Hahn,des Stammvaters des Geschlechts. — Alles dies, vor-züglich aber das alte Geschlecht und die Würde desThetlev und seine nahe Verwandtschaft mit dem wen-dischen Bischöfe Brunward, deuten unabweisbar aufeine altwendische, adeliche Herkunft der Familie undzugleich auf die grosse Verbreitung der alten Ge-schlechter unter den verschiedensten Namen, welchej im Folgenden noch klarer hervortreten wird.
Ein zweites urkundliches Beispiel liefert die Ge-! schichte der Halm selbst. Nach der Urkunde vom J.(1238) [IX] war Gottschalk von Dechow einBruder des Eckhard Hahn, und beide waren dieStammväter zweier Geschlechter unter verschiedenenen mit demselben Wappen, welche beide bis in
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