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Des ersten Buches iv.
5. 5. 1.
;. Hierbey ist zu merckm/daß wenn die Sonne aus dem Herbst in den.^mter schreitet/ und ihre Strahlen nicht mehr so starck sind/daß sie nicht wieder n2prallen können/alsdenn viele leichte Wolcken entstehen/so sich untereinander vmmischen und uns verhindern/ daß wir einander n'chl sehen können/ so wird d^jenige daraus formirct/ was wir einen Nebel heissen.
§- 14-
Von den Winden, nach der alten und heutigenEcribcnten Meynung-
r.
Je ptrilosophi sind wegen des Ursprungs und der Materie der Winde wtcreinander gar nicht einig. Denn etliche haben gesagt/der Wind seyn«gegen einen gewissen Theil des Horizonts getriebene Lusst; andere abmder Wind sey eine absiüssende Lusst/ so durch die verschiedene Bewegungen e»Plamlen / und von der Menge ihrer Strahlen umbgctricbcn werde. Mmhaben vorgegeben / daß es ein lebendiger und allgemeiner Geist sey/ welcher dieSeele der Natur/ und der Ursprung ist aller Dinge/ so da gcnenrtundgejWlwerden.
2. ve^arrcz sagt/ daß alle Bewegung der Lusst/ so da empfindlich ijilWind gencnnet werde.
z. Andere pbiiuivpbi sagen/ es sey dafür zu halten/ daß die Winde eich«hen/ wenn die wasserige Dünste/ so von der Erden auffsteigen/ und durch titSchweißlöcher derselben dringen/sich mit einem Saltz v'rmischcn, und düßrie-jenige Winde/mit denen sich der Salpeter-Geist/ oder mit gemeinem SaltzMmische/kalt; diejenige aber warm seyn/ wenn diese Verm'schung mit dun^moniaco, oder des Alauns geschehe.
4. Die allergemeineste Meynung ist/ daß die Winde durch die Dan M -das ist/durch den warmen und trockenen Rauch/den die Strahlen der h m KlN iLichter von der Erden an sich ziehen/ formiret werden; und sagt man deß M 1Dämpfst/wenn sie biß an die mitlerc Gegend dcrLufft gestiegen sind/da'clliini jkalte Wolckcn antreffen/welche dieselbe durch die natürliche Ajm ckung der n /'terwärtigen Ggenschafftenwiederzurücke treiben/ dergestalt' daß sie indm ji!gezwungen sind/ herab zu steigen, von einer Seiten zur andern gktticb/n mzerstreuet werden/und andere Dampfst/ so in die 5ühe steigen/ mit sich mWauch durch ihre natürliche Fertigkeit und Flüssiokeit durch die Theile der Mlauffem da sie om wenigsten einen Wiederstand finden. ^
6? ; - Die Winde sind mehr oder weniger warm/ nach denen vcrMw^ ' Icmxcramenten oder Beschaffenheiten des Ortes/ von dannen sie koM