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Des ersten Ruches <^p. iv.
5. 8.
Von dem Regenbogen - der heutigen SternkundigerMeynung nach.
1.
-.S sagen etliche psistolopsil, daß derRegenbogen nichts anders seye/^^ ein Bogen von verschiedenen Farben/ weicherm einer lcbatnchtm M' hohlen Wolcke durch die kesicxion der Strahlen der Sonnen/ welchegegen ihr über stehet/ entstehe.
i.ealkmäuz hält dafür d/aß vier Haupt-Farben an dem Regenbogen sM/nehmlich die rothe/ die gelbe/ du grüne und die blaue; die rothe stehn zu aMdarnach folge die gelbe / die dritte sey die grüne / und die blaue die innerste. N.diß sagt er / daß der Regenbogen in emer KeZivn, so gegen der Sonne übech.het/ gezeuget werde / dergestalt / daß wir zwischen beyden seyen / und daß/nmman sich eine von der Sonnen / und nach unserm Gesicht zugezogenen Linieeinbilde/ und dann weiter fortfabre/ diese Linie gerade nach dem Regenbogenzugehen werde. Ferner giebt er für/ daß die Wolcke an dem Regenbogen kmhohler Spiegel seye/ wie etliche dafür halten.
z. Orcelmz oderv^Lurrez sagt/ daß der Regenbogen / welcher ein Dun,derwerck der Natur ist / nicht nur an dem Himmel/ sondern auch in der ichdie uns am nächsten ist / erscheine/ so offt und viel daselbst viel Tiopffm Mfers/ so von der Sonnen erleuchtet sind / anzutreffen/ und daß dtiDformuet werde / wann das Licht wider diese Tropffen strahle / und sich von km«nen nach unserm Gesichte zuzichcn. Die Farben betreffend/ so an demselben er-scheinen/ so besteyen dieselbe/ wie er jagt/ in nirgends anders / als darinnen/daß die Theile der subtilen Materie / woraus der Regenbogen formirt wird, in-dem sie das Licht überläst/ viel kräfftiger sich umbzudrehm/ als in emergeratenLinie sich zu bewegen strebe; dergestalt / daß die / welche sich am siärcksim umdre-hen/ die rothe Färb/ diejenige aber/ so sich was längsamer drehen/ die gelbeFärb verursachen; gleichwie hingegen diejenige / so sich so geschwind/ wie son-sten/ umbdrehen/ du grüne/ und die so sich noch längsamer umbdrehm/dieblaue Farbe machen- An beyden Enden dieser letztem Färb/ sagte er / mWsich gemeiniglich etwas von Fl-isch.Farb mit unter/ welche ihr einen lcbhaffllNGlantz mittheile / und sie hurtum) in Niol- oder Purpur-Farb verändere.
4. Besagter sacu / daß/ wenn dieser Bogen nicht recht rund D/
oder wenn dessen Lemrum sich „icht IN einer schnurgeraden Linie befinde/ mansich einbilden würde / es käme dnftibe gerade von der Sonnen her/ wenn ßedurch das Auge dessen/ Herden Bogen anschauet/ gebe/ oder aber/ wennesscheinet/ als ob dieser Bogen umbgckehrr sey; dieses könne sich zutragen/enM