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1 (1719) Worinnen von der durch Kunst zugerichteten Sphaera, künstlichen und natäürlichen Himmels- und Erd-Kugel, sternen, Planeten, Luft-Zeichen u.d.m.
Entstehung
Seite
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Des ersten Nuchs I V.

füllet sey/ welcher sich ohne Auffhören von dem Gestirne bißffzuuns mir»cket.

2,. ^okaulr meinet/ daß die Lufft eine durchsichtige und flüssge Materiewäre/in welcher wir leben/mW die auf allen Seiten rings umb die Welt -Kugell ^erumb/tvelche in Erdeund Wasser bestehet/ ausgebreitet sey.

Man hat noch zur Zeit nicht recht darthun können/ wieviel Zeit erfor-dert werde/ daß die Lufft sich selbst natürlicher Weise / ohne einiges ftembdezZuthun/ verzehre. Es ist aber durch viele Lxperimcme dieses anqemercket wor-den/daß sechs Zölle der Lufft/zu der freyen Memholung eines Menschen genugwären.

4. Die heutigen Philosoph; haben viele sinnreiche und unwiedersprechlchProben erfunden/mit welchen sie die Schwere der Lufft erweisen wollen. Hnun wohl dieselbe uns nicht also vorkommt/! sv gehet es uns doch eben wie denen/welche/ wenn sie zwischen zweyen Wassern schwimmen, ihre Schwäre nicht eni,psinden/da doch würcklich eines schwärer als das andere ist.

F. 4°

Vorder Natur und Ursprung der AZolcken nachder Alten Meynung-

I.

Naximanäcr hielte dafür / daß die Wolckcn daher Ikämen/ weis die Wüber die Massen dicke wird.

2. L-picuraz sagte/ daß die Wolcken aus denen Dünsten entstünden.

?. 5eneca ,wenn er von der Meynung des ^lclcpeotlori von dem Domerund Strahl redet/ saget zu Ende seines Discurses/ daß die Wolcke anders nichts/als eine sehr dicke und zusammengehäuffte Lufft sey-

4. phnms meinet / daß man wohl sagen könne / daß die Wolcken dender Feuchtigkeit/ welche aus der Erde in die Höhe steiget/ oder von der lufftso feucht ist / entstehen. Daß sie aber auch ein Lorpus haben / und dichte undetwas feste seyn / daran ist keincsweges zu zweisseln/ weil die Erfahrung bt«zeuget / daß sie auff den Boden des Wassers/wie ticff dasselbe auch seyn mag/eirmi Schatten geben- Diejenige/ welche unter dem Wasser schwimmen/ vmsichern / daß sie niemals die Sonne aus dem Gesichte verlieren/ wie liess auchder Abgrund/ darein sie sich, siürtzcn/ seyn möge-