Druckschrift 
1 (1719) Worinnen von der durch Kunst zugerichteten Sphaera, künstlichen und natäürlichen Himmels- und Erd-Kugel, sternen, Planeten, Luft-Zeichen u.d.m.
Entstehung
Seite
67
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K. 29.

Von denen Einkömmling-oder Mondö-Zeigern und ihrem Gebrauch.

i.

sind derjenige Unterscheid/ welcher sich zwischen dem gemeinenSonnewJahre/ das in;6s. Tagen bestehet/ und dem gemeinen Mo-naths'Jahre/ das z 64. Tage lang ist / befindet; dergestalt / daß dieser Un-terscheid in eilst Tagen bestehet/ in denen Schalt-Jahren aber sind es zwülffTa«qe/ als welche; 66. Tage haben. Solchergestalt vermehren die Kp-Nen m drey-en geiminenJahren von 565. Tagen/ jedes Jahr mit eilst eintzelen Zahlen / ineimmSchalt -Iahre aber/ wird noch eine einzele Zahl zu dem Monath ^ebru^z»hinzugesetzet. . . ^ .

Wenn man nun / wie voraus gesctzet wrrd/ die güldene Zahl durch dieobgeschriebene Arten weiß / so ist dieses ein gantz gemeines und leichtes Mitteldie LpaSen zu finden. Man zahlet die güldene Zahl an dem lincken Daumen/und fanget unten an dem Daumen an eine einzele Zahle zuzählen/ eine andere inderMle des Daumens / und die dritte zuoberst an besagtem Finger; hernachsänget man wieder an / von unten biß oben zu zählen/ so lang und viel/biß alleeinzele Zahlen der güldenen Zahl vollendet sind. Wenn sich nun die güldeneZahl unten an dem Daumen endiget/ so werden die ^pa^en/ und die güldeneZahle einerley seyn. Endiget sich diesclbige in der Mitten / so muß man zu dergäldenen Zahle noch zchen hinzu setzen/ so werden alsdenn die ZpaÄen herauskommen. Wenn sich aber die güldeneZahle zu oberst an dem Daumen endiget/ ssmuß man der güldenen Zahl noch -.0. beysetzen / so wird das die Lp-cbenanzeigen; undwenn dieses procluÄ über zo.ist/ so muß man diese dreißigsteZahle hinweg thun / und was noch über bleibet/ wird die^z<Aen anzeigen. ZumExempel / weil die güldene Zahle des Jahres 1684. i;. ist/ so zählet man / wievberwchnet/ unten von dem Daumen an über sich / und fähret also fort / da sichdenn die Zahle iz unten an dem Daumen befinden wird; und also wird die L-xaüc iz.gleich wie die güldeneZahle seyn.

;. Den Tag des Monaths / es sey zu welcher Zeit es wolle/ zu finden/ so mußman die Zahle der lauffenden die Zahl der verflossenen Monathen von deman / und die Zahl der Tage des vorgesetzten Monarhs zusammen tummi-ren. Diese Summe wird den Tag des Monden/ den man suchet/ anzeigen.Wenn aber die Zahle hüher als dreißig ist/ so soll man die; c>. hinweg thun/ so wirdder Rest beynahe dasjenige seyn / was man zu wissen verlanget. Denn es kan sichwohl an einem/oder wohl gar an zween Tagen stossen/ weil der Mond Wechselsweise von ^9 oder von z 0. Tagen ist. und künnen diejenigen/ so solches genauer zuwissen verlangen/ diesclbige in denen L^bemeriäibuz finden/ woselbst sie nach denenReguin der Astronomie ausgerechnet worden sind. I» Das