ZUSÄTZE
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Grafeil Braida v. Iionsecco und Cornigliano. S. 40.
Als Wappenbild des Stammwappens stehen drei Sparren fest, die Far-ben des Schildes und der Sparren aber werden verschieden angegeben.Einige tingiren den Schild silbern, die Sparren blau, Andere den Schild blauund die Sparren silbern. Welche Annahme die richtige sei, war noch nichtzu ermitteln. Es kommt übrigens auch ein mehrfach vermehrtes Wappendes gräflichen Hauses vor. Dasselbe gestaltet sich, wie folgt: ein durch einebreite Querbinde quadrirler Hauptschild, in welchem zwischen den beidenFeldern des oberen Theils ein breiter Pfahl eingeschoben ist, mit Mittel—schild. Der Hauptschild hat also sieben Felder, von denen der Pfahl daszweite, und die Jlinde das vierte und fünfte bilden. Im silbernen Miltel-schilde drei über einander stehende blaue Sparren. 1 wohl in Schwarz eineinwärtsgekehrler, silberner Löwe; 2 in Gold zwei schwarze Querbalken;3 rolh; 4 blau; 5 und 6 schwarz, sämmtlich ohne Bild, und 7 von Rothund Gold sechsmal der Länge nach gestreift. Den Schild bedeckt dieGrafenkrone.
Grafen v. Cerrini de Monte Varchi. S. 60.
Das gräfliche Wappen wird jetzt allgemein so angenommen , wie a. a.0. dasselbe abgebildet und beschrieben ist. — Die freiherrliche Familie inSachsen führte früher im Schilde einen schrägrechten, blauen Balken, auswelchem der Löwe, wie angegeben, aufwuchs. Neuere Petschafte zeigenden Balken mit den drei Sternen belegt. Von einem Schilde am Löwen istnichts zu sehen Der Helm trug immer neun Slraussenfedern in drei Rei-hen. Ein ganzer Löwe ist im freiherrlichen Wappen der Redaclion nie vor-gekommen. — Der Abdruck von einem früheren Petschafte aus der gräfl.Familie ergiebl einen, mit einer Grafenkrone gekrönten, runden Schild. Derschrägrechle Balken ist in Folge der Schildesform wellenförmig gezogen,und der beschriebene Löwe ebenfalls nur aufwachsend. Den Schild umgiebtein Band mit der Devise: Probitale Et Conslantia.
Grafen v. Eyben. S. 113.
Aus sehr gütiger Hand sind der Redaclion, wie S. 1 1 3 in den letztenZeilen geholll wurde, nachstehende weitere Angaben über das gräflicheHaus Eyben zugekommen, welche mit dem verbindlichsten Danke hier nach-getragen werden.
In den Hauptpunkten sind die S. 113 sich findenden Annahmen rich-tig. Die Familie stammt ans Ostfriesland, wo dieselbe in alten Zeiten in derGegend von Esens angesessen gewesen isl. Einer der Vorfahren des Hajo(Hayo) v. Eyben hat, wie das vom Kaiser Leopold I. 1682 erlheilte Ancr-kemiungsdiplom des allen Adels der Familie anführt, als Anerkennung fürseine nach Jerusalem und anderen heiligen Orten vorgenommene Reisevom Papste aus eigener Bewegung und Aestimirung seiner Tapferkeit, etwain Absehen der Nägel des heiligen Kreuzes, das Recht erhalten , auf demKopfe des im Eyben'schen Wappen befindlichen Adlers drei Nägel zu füll-