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ZUSÄTZE.
zwei Linien der Familie und zwar in die eine durch Diplom der Kaiserinund Königin Maria Theresia d. d. Wien, 8. Nov. 1771 (nicht 1777), in derPerson des 1<. k. Kämmerers, Geh. Rathes, Generals der Cavallerie etc. I gnazv. Almäsy, und später in die andere Linie, wie S. 3 richtig angegeben wor-den ist, vom Kaiser Franz I. von Oesterreich laut Diploms d.d. Paris, 1 I .Aug.1815, in der Person des Neffen des oben genannten Grafen Ignaz, des k.k.Kämmerers, Geb. Raths, k. ungarischen Hof-Vicecanzlers etc. Ignaz v . Al-inäsy, welcher auch Erwerber der Herrschaften Ketegyhäz und Sarkad war,und daher mit seinen Nachkommen, ausser den Prädicaten der Gesammt-familie v. Zsadäny und Török-Szent-Miklos, auch den Titel der Erbherrenv. Sarkad erhielt. Die Nachkommenschaft des Letzteren ist S. 3 und 4 nachVorgang des Geneal. Taschenbuchs der grällichen Häuser (185-1. S. 12 undund 131, als erster Stamm, die des 1771 in den Grafenstand erhobenenGrafen Ignaz aber als zweiter Stamm aufgeführt worden. Dem Grafendiplömenach würde aber der letztere Stamm zuerst zu nennen sein, auch scheintnach Allem der nächste Stammvater desselben ein älterer Rruder des näch-sten Stammvaters des anderen Stammes zu sein, doch konnte die Rcdaclionnicht sicher ermitteln, ob der k. k. Oberst Anton v. Almäsy (s. S. 3, Z. 19v. u.), wie vermuthet wurde, der Vater des 1771 in den Grafenstand er-hobenen Ignaz war.
In Rezug auf die S. 3 und 4 sich findenden Angaben über die neuerenGlieder der Familie kann aus eben so sicherer, wie gütiger Hand Folgendesnachgetragen werden: S. 3, Z. I v. u. ist statt mit einer Gräfin Festelicszu lesen: mit Elisabeth Gräfin v. Festelics; aus der Ehe des Grafen Dionys(S. 4, Z. 3v. o.) stammen zwei Söhne: Kolomann und Gabriel ; S. 4, Z. 16v. o. ist statt v. Batta v. Batllia, und S. 4, Z. 13 und 14 statt: aus der Ehezu lesen: aus der zweiten Ehe; Gräfin Maria (S. 4, Z. 21 v. o.) isL gestor-ben, und die Witlwe des Grafen Ernst Felix (S. 4, Z. 3 und 4 v. u.) istGräfin Mathilde, geb. v. Ebenberger.
Grafen v. Bethlen. S. 22.
Das nach Leholzky (Z. 13 v. o.) erwähnte Wappen mit den Schwänenoder Gänsen kommt in Sammlungen, wie folgt, vor: auf einem mit einerGrafenkrone bedeckten Wappenmantel erscheint eine, durch eine oben inden Schwanz sich beissende Schlange gebildete, blaue Rundung, in wel-cher auf grünem Roden zwei gegen einander gekehrte Schwäne stehen,welche von der linken Seite aus mit einem Pfeile am Halse durchschossensind. Ueber denselben in der Mitte schwebt ein silbernes Kreuz.
Zwei dergleichen Wappen, das eine ein Allianzwappen mit dem derGrafen v. Wesselenij, finden sich unter dem Namen: Grafen v. Bethlen-Iktar in den reichhaltigen Sammlungen eines ebenso kundigen, wie gefälli-gen Heraldikers und Genealogen, des Herrn Dr. phil. Leo Bergmann, wel-chem die Redaction zu vielem Danke verpflichtet ist, da derselbe nicht nureine Einsicht in diese sehr belehrenden Sammlungen immer freundlich ge-stattet, sondern sich auch mehrfach viele Mühe gegeben hat, dass in diesemBande manches Bedenken der Redaction ganz beseitigt werden konnte.