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3 (1854) A - Z
Entstehung
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460
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4(50 GRAFEN ZA Y V. CSÖMÖR.

scn , die mit gekreuzten Schwertern drei goldene Kronen schützen. I!ei Erhe-bung in den Grafenstand im Jahre IS30 wurde das Gesammlwappen mit einemFürstenmantel, auf welchem die Grufenkrone ruht, geziert. Diese aus der Fa-milie stammenden Angaben hat auch das Gen. Taschenb. der gräll. Häuser (1S54.S. 888) benutzen können, und es hebt sich dadurch die Angabe im Jahrgang 1848S. 765, dass die Kronen silberne Kronen wären.

Das Geschlecht der Grafen Zay v. Gsömilr, Erb- und Banüerhcrrcn zuZay-Ugröcz, ist einer der noch blühenden magyarischen TJrslämnie fgennsprimae oeenpationisLoja"), seinen Adel und erstes Besitzlhum keiner kö-niglichen Gnade, sondern der ersten Arpadschen Besitznahme Ungarns ver-dankend. Dies ist nicht nur historisch bekannt, sondern auch, von Grad zuGrad, bis auf heutigen Tag durch Original-Documenle erwiesen. Es ist zu-gleich auch eines der ältesten Geschlechter in Hinsicht der erlangten Mag-natenwürde, indem Franz Zay v. Chemer, Erb- und Bannerherr zu Zay-Ugröcz, General-Capitain von Ober-Ungarn, Graf von Szolnok und Gesandterhei der hohen Pforte, geh. 1498, gest. 1570, einer der mächtigsten Dyna-sten Ungarns und eifrigsten Anhänger Ferdinands I. gegen Zapolya, im Jahre1560 am 1. Juli sammt seiner ganzen Nachkommenschaft mit dem erb-lichen ungarischen Reichs-Baronale, der Magnaten- und Freiherrenwürdebelheilt wurde. Auch ist dies Geschlecht eines jener wenigen, die einstunter eigenem Banner fochten (Familia banderiata). Gleich dem erwähntenFranz Baron Zay und dessen Vorällern, betraten auch seine mit Barbarav. Gara, der Letzten ihres erlauchten Geschlechtes, erzeugten Nachkommendie kriegerische Laufbahn, auf welcher die meisten ihr Blut für König undVaterland vergossen, in dessen Folge auch mehrere zu ungarischen Reichs-palatinen erwählt wurden. Im Jahre 1830 am 12. Nov. erhob Kaiser undKönig Franz I. den Baron Emrich Zay v. Csömör, Erb- und Bannerherrn zuZay-Ugröcz, k. k. Kämmerer, geh. 1765, gest. 1831, mit allen seinen ehe-lichen Nachkommen beiderlei Geschlechts, folglich den ganzen Stamm Zay,in Rücksicht auf dessen uraltes Herkommencpii e vetuslissima hun-gara nobili prosapia orlum ducis" heissl es in dem Diplom und militä-rische Verdienste in den Grafenstand (die ersten evangelisch-lutherischenGrafen Ungarns). Der Stamm Zay nahm gleich zu Anfang der Reformationdas Augsburgische Glanbensbekenntniss an, dem derselbe auch bis auf denheutigen Tag treu blieb, obwohl er durch den Druck der Zeit beinahe alleseine Schlösser und Herrschaften, welche er einst in 16 Comitaten Ungarnshesass, verlor, und in Folge dessen später der Art in Vergessenheit gerielh,dass er von den seitdem zu hohen Glänze gelangten Geschlechtern kaummehr dem Namen nach gekannt, und blos von den Geschichtsforschernund Genealogen als ein halbverwiltertes Denkmal der magyarischen Urzeitbetrachtet wurde.

Das jetzige Haupt des Geschlechts ist:

CARL Graf Zay v. Csömör, Erb- und Bannerherr zu Zay-Ugröcz, k. k.Kämmerer, bis 1849 Gcneral-Inspector der Protestanten Ungarns, geb.12. Febr. 1797, Sohn des Grafen Emrich Zay, gest. 1831, und der FreiinMaria Calisius v. Calisch und Kis-Biröcz, gest. 1842. Dessen mit CarolineFreiin Prönay v. Töt-Prona, gest. 1852, erzeugte Kinder sind folgende:Ludwig , geb. 18. Dec. 1821, k. k. österr. Oberlieutenant in d. A., verm.