G11 APEN ZAY V. CSOMOIt.
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Grafen Zay v. Csöinör,
Erb- und Baunerherren zu Zay-Ugröcz.
(Enangeltfd). Ungarn.
Besitz: die aus neunzehn Orlschaflen hesteheiuie Herrschaft Zay-Ugröcz, dann die grösse-ren Ailodialgütcr Bucsänv-Karböcz, Koros-Ileihöny, Eörvislve, Csäsziköez, und diekleineren: Merasicz, Szakoleza etc.
Wappen: Schild der Länge nach getheilt, rechts roth, links blau, miteinem von Silher und Gold der Länge nach getheilten Scliildesfusse, welcher letz-tere ohne Bild ist. In der rechten rollten Schildeshälfte ein aus der Theilungs-linie hervortretender, silberner Zinnenlhurm mit Fenster und offenem Thor, gegenwelchen eine Leiter gestellt ist, auf der ein blau gekleideter, init blauer, denZipfel rechts wendender Sackmiitze bedeckter Krieger emporsteigt, welcher sichmit der Linken auf die Leiter stützt, mit der Hechten aber eine brennendeFackel hält. In der linken blauen Schildeshälfte eine goldene Krone, aus der zweirothgekleidete Arme emporwachsen, welche in den Fäusten zwei in das Andreas-kreuz gelegte Säbel ballen. Zwischen den aufgehobenen Annen stehen drei gol-dene Kronen, eine über der anderen. Der Schild trägt drei gekrönte Helme;aus dein rechten Helme wächst der blaugekleidete Krieger der rechten Schildes-hälflc auf, welcher in der Hechten die brennende Fackel hält, die Linke aberin die Seite stemmt. Auf dem mittleren Helme steht ein offener, von Silberund Gold quer getheilter Adlersflug, und der linke Helm trägt Kronen, Armeund Schwerter der linken Schildeshälfte. Die Helmdecken sind rechts roth undsilbern, links blau und golden. — Der Schildesfuss (die Bezeichnung desselbenals Feld 3 und 4 ist, der vorstehenden Abbildung gemäss, heraldisch nicht richtig,da die quere Theilung des Schildes nicht in der Mitte desselben, sondern im un-teren Theile stattfindet) enthält das ursprüngliche Wappen der Familie. Der Schildwar der Länge nach von Silher und Gold getheilt, und auf dem Schilde stand eineiserner Helm mit einem offenen, von Silher und Gold quer getheilten Adlers-fluge. Im 14. Jahrhundert wurde das Wappen mit einem rollien Felde vermehrt,in welchem ein silberner Thurm steht, den ein Krieger mit brennender Fackel aufeiner Leiter ersteigt. Bei Erlangung des ßaronats, im Jahre 1560, kam noch einblaues Feld hinzu, in welchem aus einer goldenen Krone zwei Anne hervonvach-