Druckschrift 
3 (1854) A - Z
Entstehung
Seite
452
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Wappen: Schild quadrirt von Silber und Itlau. Auf der Graferihronestehen drei gekrönte Helme. Der rechte Helm trägt einen die Sachsen einwiirts-kehrenden Adlerstliig, welcher von Blau und Silber quer gcthcill ist; der mittlereeinen schwarzen, goldbcwehrlcn Doppeladler, über welchem die kais. Krone schwellt,und der linke einen geschlossenen, die Sachsen cinwärtskehrenden, von Silber undBlau quergelheillcn Adlerstlug. Die Helmdecken sind hlau und silbern, und denSchild halten zwei auswärtssehende, goldene Löwen. Die Devise ist: Honor fide-lilalis praemium. Die Supplemente zum Siebmacher (VI. 13) Selzen in die Milledes Schildes das Wappen des Erzhauses Oesterreich. Uebcr dem rolhcn Quer-balken steht: F. II!., und unter demselben: L. 1.

Eines der ältesten , angesehensten und verzweigtesten böhmischenHäuser, über welches Michael Adam Frauck v. Franckensleiu ein SynlagnutHistorico-Genealogicum, Prag 1 708, herausgegeben hat. Der genannteSchriftsteller giebl über den Ursprung des Geschlechts an, dass dasselbemit dem Herzog Czcch im 4. Jahrhundert andere Schriftsteller setzenLetzteren bekanntlich in spätere Zeitaus Slavonien nach Böhmen gekom-men sei. Die Stammreihe beginnt Czaslaus, des böhmischen Herzogs Mnalavornehmster Minister und General, vertu, mit Milosläva aus fürstlichem Ge-hlüt. Aus dieser Ehe stammten drei Söhne: Czassus, Slavus und Pahienns.Die Nachkommenschaft der beiden erslercn, welche die von dem Vater er-baute Stadt Czaslau unter dem Namen einer Grafschaft besassen, ist längsterloschen, der letztere, Pabienus, setzte das Geschlecht dauernd fort. DieNachkommen desselben erbauten 803 den schon längst in lluincn liegenden

Grafen v. Woraczicjikj-Bissinsen.

Jäolljoltfd) ©cflcrrrid).

Besitz: in Böhmen das Fidcicommiss - Gut Pelrowilz, die Herrschaft Chauslnik, die Herr-schaft SmiIkau etc.

GRAFEN V. WOR«RC.ZIGZKY-RISSINGEN.