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Eins der ällesten und angesehensten ungarischen Geschlechter, wel-ches sich cveit ausgebreitet hat und dessen Glieder zu hohen Ehren und zugrossem Grundbesitz gelangt sind. Dasselbe stammt ursprünglich aus Dal-matien, hiess Garazda v. Mecsevics und ist schon in sehr früher Zeit nachUngarn gekommen. Nicolaus (1.) Garazda v. Mecsevics und der Vetter des-selben, Ladislaus, genannt Szilagyi, waren Feld-Obersten des Königs Sigis-mund von Ungarn, und Letzterer erkannte die Verdienste Beider in einerSchenkungsurkunde vom Jahre 1409 an, in welcher auch die Führung desSteinbocks im Wappen, als das alte Geschlechtswappen, bestätigt wurde.Der Sohn des Ladislaus, Michael, war Wojwode von Siebenbürgen, und dieTochter desselben, Elisabeth, vermählte sich mit Johann v. Huniad undwurde die MuLtcr des Königs Matthias Corvinus. — Im 15. Jahrhundertschied sich das Haus Garazda in drei Linien, in die Linie zu Zagorhid, zuSzek und zu Teleki. Letztere erbte bald die Güter und den Namen derzweiten und nannte sich Teleki v. Szek. Aus dieser Linie erwarb Michaeli.Teleki v. Szek, um 1610 unter Sigmund Balhori Hauptmann der Leib-wache, durch Heiralh mit Anna, Erbtochler des Johann Garazda v. Zagor-hid, die Güter der älteren Linie und wurde alleiniger Stammhalter derFamilie. Der Enkel desselben, Michael IL, geb. 1634, wurde durch seineglänzende Laufbahn als Staatsmann und Feldherr sehr bekannt. FrüherHauptmann der fürstlichen Leibwache, wurde er später des Fürsten MichaelApali Geh. Rath und Ober-Landes-Geueral, und die freiwillige Unterwer-fung des Fürstenthums Siebenbürgen unter österreichische Herrschaft er-folgte meist durch seine Rathschläge. Kaiser Leopold 1. erhob denselben16S5 in den Reiehsgrafenstand und er liel später, 21. Aug. 1690, in derSchlacht bei Zernest, nachdem er, da im April 1690 Michael Apali gestor-ben war, die Stelle eines Gubernalors von Siebenbürgen bekleidet halte.Von 17 Kindern aus zweiter Ehe mit Judith von Ver pflanzten drei Söhne,Michael III., Paul und Alexander , dauernd das Geschlecht fort und grün-deten drei, nach denselben genannte Ilaup tlinien der Familie. Dieerste oder Micha eis-Hauptlinie stammt von Michael III. — ältestemSohne Michaels II. — Oberst-Hauptmann des Schlosses Kovar und k. k.General, venu, mit einer Tochter des Stephan Tarockai. Die beiden Söhnedesselben, Johann !, und Samuel I., stifteten zwei Unterlinien. Dieältere, von Johann L, verin. mit Barbara Vai, gestiftete Unterlinie schiedsich durch des Stifters Söhne Paul I. und Johann 11. in zwei besondereZweige. Im ersten hatte der Sohn des Grafen Pauli., Graf Michael IV.,zwei Söhne, Michael V. und Franz I., und im zweiten Zweige hinlerliessJohann II. einen Sohn, Joseph III. — In der jüngeren, von Samuel I.,geb. 1732, gest. 1783, k. k. General, verm. mit Maria Eölves, gestiftetenUnlerlinie stammte vom Stifter Emmerich I., geb. 1732, gest. 1802, undvon Letzterem Emmerich IL, gest. 1849, verm. mit Caroline Gräfin Bruns-wick v. Korompa, geb. 1782. — Die zweite oder Pauls-Hauptlinie grün-dete, wie angegeben, Michaels IL zweiter Sohn, Paul I., geb. 1677, gesl.1731, verm. mit Catharina Vai. Von dem Stifter stammle Adam I., geh.1703, gest. 1769, verm. mit Susanna Vesseleni, und von Letzterem Adam II.,geb. 1740, gest. 1792, k. k. Rath. Die Nachkommenschaft desselben aus