Druckschrift 
3 (1854) A - Z
Entstehung
Seite
413
Einzelbild herunterladen
 

Grafen Teleki v. Szek.

iSatljoUfrf) ttnö Hcformirt. ©cflerrcid).

In Ungarn und Siebenbürgen reich begütert.

Wappen: Schild der Länge nach und zweimal quer getheilt, 6feldrig, mitMittelschild. Im goldenen Mittelschilde ein aufgerichteter, rechtsgekehrter Steinbockvon natürlicher Farbe, welcher in der rechten Vorderpranke einen griinen Zweigvon drei Blättern trägt (Stammwappen). 1 und 4 in Blau auf einem mit der Sichelnach oben gekehrten, silbernen Halbmond ein einwärtssehender, doppelt geschweif-ter, goldener Löwe, welcher mit der erhobenen Vorderpranke einen Türkenkopf oft aber auch eine, goldene Krone (s. unten) hält; 2 und 5 in Gold einhalber, an den inneren Feldesrand angelehnter, schwarzer Adler; 3 und 6 in Silberein rother Pfahl. Ueber der Grafenkrone erheben sich zwei gekrönte Helme. Derrechte Helm trägt ein aufspringendes, einwärtsgekehrtes, silbernes Einhorn (Helmdes Stammwappens), und der linke einen einwärtsgekehrten, doppelt geschweiften,goldenen Löwen, welcher in der rechten Vorderpranke nach auswärts ein durcheinen Tiirkenkopf in eine Krone gestossenes Schwert hält. Die Helmdecken sindrechts blau und golden, links rotli und silbern, und den Schild halten zwei aus-wärtssehende, goldene Löwen. In Bezug auf die Farbe des Mittelschildes unddas, was der Löwe im 1. und 4. Felde hält, kommen mehrfache Verschiedenheitenvor. Die Supplemente zu Siebmachers Wappenbuch (VIII, 4) und das Oesterr.Wappenbuch (VII, 81) geben den Mittelschild golden an, eine spätere Abbildung indem letztgenannten Werke aber (XIX, 9") tingirt den Mittelschild roth und denSteinbock golden. Nach den Supplementen zu Siebmachers Wappenbuch undnach dem Oesterr. Wappenbuch hält der Löwe in der betreffenden erhobenen Vor-derpranke eine Krone, nach dem 'Geneal. Taschenb. der griill. Häuser aber (1854.S. 790) einen Tiirkenkopf. Neuere Petschafte zeigen die Krone, ältere den Tiirken-kopf, ja nach einigen der letzteren hält der Löwe im Schilde mit beiden Vorder-pranken ein Schwert, welches durch einen Tiirkenkopf und eine Krone gestochenist. Da das Geneal. Taschenbuch der grätl. Häuser neuerlich, statt der Angabe:in Roth ein goldener Steinbock, das Wappen so beschriehen hat, wie oben ge-schah, und sich annehmen liess, dass diese Beschreibung aus der Familie gekom-men sei, so ist die Redaction der genannten Quelle gefolgt.