Druckschrift 
3 (1854) A - Z
Entstehung
Seite
407
Einzelbild herunterladen
 

GRAFEN V. TATTENDACH. 407

Grillen v. Tattenbacli (Rheinstein undTattenbacli).

Afntljolifd). ©cflcrrctd) unö Öajjctn.

Wappen: (juadrirtcr Schild mit Mittclschild und zwei unter den Helin-decken stehenden Seitenwappen. Im silhernen Mittelschilde ein rother, geschupp-ter, schrägrechter Balken (Stammwappen: Trier sagt S. 137: die v. Teltenhach inBayern führen in Silber einen rothen, schwarzgeschuppten, rechten Schräghaiken).1 und 4 quer getheilt; oben in Schwarz drei aufrecht neben einander stehende,goldene Wecken, unten golden, ohne Bild (Intohler); 2 und 3 in Silber ein mitdem Hals abgehauener, rechtsgekehrter, rother Drachenkopf mit feurigen Ohren,welcher einen goldenen, schrägrechten Stab im Schnabel hält (Trenkbeckcn). Aufdem Schilde erheben sich drei gekrönte Helme. Der rechte Hehn trägt einengoldbekleideten Mohrenrunipf, welcher mit einem goldenen, hohen Turnierhut mitschwarzem, ausgezacktem Aufschlage, über welchem die drei goldenen Wecken deroberen Hälfte des 1. und 4. Feldes stehen, bedeckt ist. Die Spitze des Hutes istmit einer goldenen Krone gekrönt, auf welcher sechs schwarze Hahnenfedern, vonwelchen sich drei rechts und drei links neigen, zu sehen sind lluloblerscher Hehn).Auf dem mittleren Hehne ruht zwischen zwei von lioth und Silber mit gewech-selten Tincturen quergetheilten Büfl'elshörnern eine vorwürlsschende Sirene mitgoldenen, fliegenden Haaren, welche den rothen, geschuppten Fischscliwanz rechtskehrt und deren Haupt mit einer rothen, silbern aufgeschlagenen Mütze, an welchernach rechts eine rolhe Quaste hängt, bedeckt ist (Helm des Stammwappens). Derlinke Hehn trägt den rothen Drachenkopf und Hals des 2. und 3. Feldes mit einersilbernen Stange im Schnabel, welche zwei aufrechtstehende Nebenstangen hat, aufderen jeder eine, mit einem Pfauenwedel besetzte Krone ruht (Trenkheckenscherllclm). Die Helmdecken sind rechts schwarz und golden, in der Mitte und linksroth und silbern. Was die Seitenwappen anlangt, so ist das auf der rechten Seilevon Roth und Silber schrägrecbts getheilt. Oben erscheint in Roth ein silbernesJägerhorn mit goldenem Beschlag und Schnüren, dessen Mundstück unterwärtsgegen den linken Seitenrand gekehrt ist, unten in Silber ein rothes Hirschgeweihmit sechs rechtsgekehrten Enden und daran hängendem rothen Ohr. Auf dein, denSchild bedeckenden, gekrönten, mit roth und silbernen Decken geschmückten Hehnsteht rechts das Hirschgeweih, links das einwärtsgestellte, mit der Stürze nach