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alles, niedprrheinisrhcs und westphälisches Geschlecht, dessen ununter-brochene Slaniinreihe von Wilhelm v . Syberg, welcher 1252 zu Limburglebte, beginnt. Der Solin desselben, Theodorich , war 1295 Gograf zu Ab-bendorf, und der Enkel, Hermann , 1359 Herr des Hauses zum Büsch, er-warb 1371 den Hof des Ilenneke Everde und kommt urkundlich 1377 alsRitter vor. Von demselben stammle Johann zum Busch, welcher 1419 denBund der Ritterschaft der Grafschaft Mark versiegelte und zwei Söhne hin-lerliess, Hermann , Erlte des Hauses zum Busch, vorm. mit Elske von derCapellen zur Wohung, und Johann , welcher durch Vermählung mit ElseStekke das Haus Weslhowen erhielt, später Nordliinern kaufte und dessenLinie mit der Urenkelin, Elisabeth, 1 (iO 1 erlosch. Hermanns Sohn, Heinrich,1496 Herr zum Busch, theilte 1517 seine Güter unter seine beiden Sölme,Hermann und Jorge . Der ältere Sohn, Hermann, aus erster Ehe mit einerv. Me.erveldl, wurde 1511 mit dem Hause Hagen belehnt und vererbte aufden mit Anna v. Vittinghoff erzeugten Sohn, Adrian, seine Giller, welchebis zum Ur-l'r-Enkel, Wessel Gisbert Freiherrn v. Syberg, welcher zu An-fang des IS. Jahrbunderls lebte, in der Familie blieben. Ob noch Sprossendieser Linie, etwa in den Niederlanden, vorkommen, ist ungewiss. Der jün-gere Sohn Heinrichs, Jörge , erhielt 1511 durch Vermählung mit Annav. Plettenberg das Haus Wiscllling, und seitdem führte die von dem-selben stammende Linie, welche sich in dem damals noch deutschen Liv-land niederliess, das Prädical: Wiscllling, um das Andenken an das Stamm-haus zu erhalten. Von Jürgens Söhnen folgte Bartholii , welcher in Livlauddie Güter seiner Brüder und in Westphalen das Burghaus und die Güter zuSchwerte erwarb. Ans der Ehe mit Anna v. Lipperbeide stammten zweiSöhne, der gleichnamige Sohn, Barthold , geh. 1572, und Philipp, geb.1 574, welcher Letzterer nach Westphalen zurückging und, venu, mit AgnesElisabeth v. Clooill zur Hennen, die Linie zu Schwerte, Sümmern und Heesefortpflanzte. Bartiiold dagegen setzte die Linie in Curland fort. Derselbewar in erster Ehe venu, mit Anna v. Schwerin, und aus dieser Ehe iilier-lchle ihn ein Sohn, Johann Georg Freiherr v. Syberg zu Wiscllling, Erbesämnillicher Güter in Curland, venu, mit Sibylla Freiin v. Lüdinghausen,genannt Wölfl'. Letzterem folgte Gotthard Xaverius , Krayczky von Livlaud,venu, mit Marianne v. Berg-Karmel, und diesem: Josaphat , geh. K1S4,Wojwode von Livlaud. Letzterer, vorm. mit Magdalena Freiin v. Bönning-hausen, genannt Budberg, vermehrte die angestammten klinischen Güter mitLanlzeil und Kurzum, in polnisch Livlaud mit Lixna und Kirup, und in LiL—tliauen mit den Starosteien Oniksly, Bolniki, llakaniszki, Zawaryszki undTalice.' Der Solm desselben, Johann Thaddäus , geb. 1739, gest. 1806,setzte den Stamm fort. Derselbe, Erbe der sämmllichcn väterlichen Güter,war Wojwode von Livlaud, Starost auf Oniksly, Bolniki und Talice, undhatte sich dreimal vermählt. Nur aus der dritten Ehe mit Luise Freiiiiv. Kleist überlebte ihn eine Tochter, Isabella Helena , welche ihrem Ge-mahl, Michael Grafen v. d. Bröle, genannt Plater (s. den die Grafen v. d.Briile, genannt Plater — S. 308 — betreffenden Artikel, so wie unten)säinmtlicbe Sybergsche Besitzungen, ein in Polnisch-Livland, Curland undLitthauen gelegenes, von der Düna durchstrümtes Gebiet von ungefähr