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3 (1854) A - Z
Entstehung
Seite
387
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Besitz:

GRAFEN V. SYBERG ZU WISCHLING.

Grafen v. Syberg zu Wischling'.

Salljolifd). Hufjlanb.

die grossen Svbergsclien Bcsilzungen: Sclilossbcrg, llluxt, Kasimiriszek, Swenlcn,Aronen, Bevern, Dwenten, Anceniszek, Podunav, Rubinen, Kamieniec, Alt-Subbatliund Knllenbrunn in Curland, Leixen, liirup, Ozolmuische, VVabol, Nidzgal, Arondel,Kollupin und AmbelliofT in Polniscli-Livland und Kumpaien in Lillliauen; Passyim Königreich Polen etc.

Wappen: im schwarzen Felde ein schwebendes, sechsspeichiges, goldenesRad. lieber dem Schilde steht die Grafenkrone, auf welcher sich ein gekrönterHelm erhebt. Derselbe tragt zwei Straussenl'cdcrn, von welchen die rechte golden,die linke schwarz ist, und zwischen beiden schwebt das Rad des Schildes. DieHelmdecken sind schwarz und golden. Nach Lackahdrucken von Petschaften aus derFamilie liegt der Schild auf den drei schwarzen Querhaiken und auf dem schräg-rechten goldenen Balken des Wappens der Grafen v. d. Bröle, gen. Plater (s. S. 308). v. Steinen (Wcstph. Geschichte, I. Tab. 2. No. 2) giebt als Stammwappen imschwarzen Felde ein goldenes Spulrad von fünf Speichen. Auf dem Helme stehenüber einem goldenen und schwarzen Wulste zwei Slraussenfcdern, eine goldeneund eine schwarze, welche etwas ausgebogen und oben gemeinschaftlich mit deinRade des Schildes bedeckt sind. Die Helmdecken, wie angegeben. In SiebmacbersWappenbuche (II. 115) haben die Räder sechs Speichen, und das Rad auf demHelme lehnt sich an die Federn, ltobens (der ritterbürtige, landständische Adeldes Grossherzogthums Niederrhein, I. S. 182) beschreibt das Wappen, wie folgt:ein goldenes, fünfspeichigcs Brunnen-Rad in Schwarz. Auf dem bewulsteten Tur-nierhelm wiederholt sieb zwischen einer goldenen und einer schwarzen Straussen-feder das Rad. Die Helmdecken sind inwendig schwarz, auswendig golden. Nachder beigegebenen Abbildung sind die Straussenfedern oben spitzig und stehen nachaussen. Vetter (Andient. Sammlung der bei der bergischen Rillerschaft vorhande-nen und aufgeschworenen adeligen Wappen und Stammtafeln, Lemgo 1791. S. 86)giebt das von .loliann Abraham Friedrich v. Syberg 26. März 1718 aufgeschworeneWappen so wie Robens an, krönt aber den Helm und tingirt die auswendigenHelmdeckcn schwarz, die inwendigen golden.

Die Grafen v. Syberg zu Wischling gehören zu dem Gesclilcclite derGrafen von dem Bröle-Plater, welches oben (s. S. 308) genau besprochenworden ist, und der Name: v. Syberg zu Wischling wurde in Folge vonVermählung angenommen. Die Familie v. Syberg zu Wischling ist ein sehr

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