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3 (1854) A - Z
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GRAFEN V. POLHEIM-WARTENBURG.

Grafen v. Pollieim-Wartenburg.

Ü5all)olifcl). ©cflcrrcid).

In Oesterreich ob der Ens begütert.

Wappen: Linie Polheim in Weiss zu Partz. Schild dreimal der Längenach und einmal quer gellieill, 8 fei<1 rig. 1 und 6 von Hol Ii und Silber schräg-rechls getlieilt: ob neun, oder acht Tlieile anzunehmen sind, ist nicht gewiss.Siebmacher, für alte Wappen immer ein sehr zu beachtender Gewährsmann, nimmtI. 21 neun, Spener (Tab. 31) acht Theile an. v. Dieding (I. 434 438) istLetzterem gefolgt und giebl an, dass er acht Theile in Bartschens Wappenbuchegefunden habe: eine freilich sehr zu beachtende Angahe. Die Theilung beginntSiebinacher mit Roth; die Abbildung in Speners Werlte fängt mit Silber an, dochsteht im Texte:das Polheimschc Wappen zeige vier rollte und vier weisse Stricheoder Balken nach der schrems attCf einander." Die Supplemente zu SiebmachersWappenbuche (1. 4) längen mit Silber an, zeigen acht Theile, theilen aber schräg-linlts. So Hesse sich tiber dieses, das Stammwappen enthaltende Feld noch Dlan-ches mittheilen. 2 und 5 in Schwarz ein rechtsgekehrter silberner Löwe mitaufgeschlagener Zunge, goldener Krone auf dem Kopfe und goldener Kette um denHals (Eckardsau); 3 und 8 in Roth ein rechtssehender, gekrönter, von Blau undGold der Länge nach getheilter Adler (Tolzcnbach, Tozenbach, Tözenbach); 4 inSilber drei |2 und I) blaue Fitigel, von welchen die beiden oberen die Sachsengegen einander kehren, während der untere dieselben links kehrt,' und 7 in Rotheine gekrönte, silberne Säule, und unter derselben ein längliches, auf der breitenSeite ruhendes, durchbrochenes, schwarzes Viereck (Feld 4 und 7 sind dem gräf-lich Metschischen Wappen entnommen). Ueber der Grafenkrone stehen vier ge-krönte Helme. Auf dem rechten Helme steht ein die Sachsen einwärlskehrenderAdlersflügel, welcher wie Feld 1 und (5 getlieilt ist; aus dem zweiten Helme wächstder Löwe des 2. und 5. Feldes auf, welcher über die. rechte Vorderpranke einenschwarzen Stab gelegt hat; der dritte Helm trägt den Adler des 3. und 8. Feldes,und der linke die Säule des 7. Feldes. Die Helmdecken sind roth und silbern.Von den vielen vorkommenden Verschiedenheiten sei hier nur erwähnt, dass dieAdler auch mehrfach von Gold und Blau gelheilt gefunden werden, die drei Flügeldie Sachsen in die Höhe, die Federn niederwärts kehren, die Decken des zweitenHelmes auch schwarz und silbern, die des dritten und vierten auch blau und gol-