Druckschrift 
3 (1854) A - Z
Entstehung
Seite
283
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GRAFEN o'lH>NNEL V. TVRCONELL.

Grafen O'Donnel v. Tyrconell.

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Wappen: (Erbländisch - Österreich. Grafenstand laut Diploms d. d. Wien,28. Juli 1853) wörtlich nach dem Diplom:Ein nach der Länge getheilter Schild.Das rechte goldene Feld enthält den österreichischen, schwarzen, goldenbewehrtenDoppeladler mit ausgeschlagenen rothen Zungen, goldener Biigelkronc auf jedemKopf und dagiiber schwebender Kaiserkrone. Der Adler trägt, als Unser Haus-wappen, ein ßruslschild, welches roth und mit einem silbernen Querbalken durch-zogen ist, auf welchem der kaiserliche Namenszug F. J. in goldenen Lapidarbuch-staben angebracht erscheint. Das linke, in Gold und Roth Schräg gevierte Feldzeigt ein hohes rolhes Kreuz, welches von einem aus der Schildestheilung hervor-gehenden, in Goldstoff gekleideten Arm mit blosser Hand an der Hcrzslelle gehal-ten wird. Auf dem Schild ruht die Grafenkrone, über welcher ein mit goldenenBügeln und mit einem goldenen Helmkleinode ausgestatteter Turnierhelm , welchenrechts schwarze, links rothe insgesammt mit .Gold unterlegte Hclmdecken umgeben,ins Visir gestellt ist. Den Helm ziert eine goldene Blätterkrone, aus welcher zweiüber sich gebogene und über einander verschränkte Arme, jeder in göldgeränder-tem Harnisch und mit blosser Hand hervorgehen, von denen die rechts vorgestreckteHand ein rolhes Herz, und die links gerichtete ein aufwärts gerichtetes, blankes,um seine Mitte (lammendes kurzes Schwert am goldenen Griffe hält. Unter demSchilde ist die Devise: In hoc signo vinces in goldenen Lapidarbuchslaben aufeinem rothen Bande angebracht, worauf die Schildhalter, nämlich rechts ein gol-dener Löwe mit ausgeschlagener rother Zunge vorwärtSsehend, und zur Linken einschwarzer Stier zurücksehend, fussen." In Bezug auf die rechte Schildeshälftegieht das Diplom Folgendes an:Damit aber der Erhobene auch eines bleibenden,vererblichen Merkmales Unserer gerechten Anerkennung theilhaftig werde, finden Wir,ihm sein angeerbtes Familienwappen mit einem besonderen Zeichen Unserer k. k.Gnade derart zu vermehren und auszustatten, dass durch Unseren hierin erscheinenden Namenszug der Unserer Eigenen Person; durch das Wappenschild des öster-reichischen Erzhauses der Unserem durchlauchtigsten Hause; endlich durch denDoppeladler der Unserem Reiche von ihm erwiesene aufopfernde Dienst zum un-vergänglichen Andenken versinnlicbt sei." Die vorstehenden Angaben des k. k.Diploms über die linke, das Stammwappen enthaltende Schildeshälflc, und überden Helmschmuck des Familienwappens ergeben hinreichend, dass sonstige Mit-