GRAFEN KÄROLYJ V. NAG Y-KAROLY.
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Grafen Karolyl v. Xagy-Räroly.
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Besitz: in Ungarn die Herrschaflen Erdöd, Muzsai und Nagy-Körolvi im Kreise jenseits derTheiss und die Puszla Dcrngozyha im Csadaner Comilate.
Wappen: quadrirter Schild mit Mittelschild und zwischen dem 3. und4. Felde eingepfropfter Spitze. Im runden, blauen, von einer oben in den Schwanzsich heissenden, gekrönten und geflügelten griinen Schlange umschlossenen Miltel-schilde auf silbernem Dreihiigel ein rechtsgekehrter Falke von natürlicher Farbe,welcher im Schnabel — richtiger wohl in der aufgehobenen rechten Kralle —ein rothes Herz halt. 1 in Blau ein rechts aufsteigender, achtendiger, silbernerHirsch; 2 in Silber ein schwarzer, rechtsseilender Adler. 3 jn Blau ein rechts-gekehrter, doppeltgeschweifter, goldener Löwe, welcher mit beiden Vorderprankeneine von Silber und Rollt quergetheilte, einwärtsfliegende Fahne, nach Anderen einSchwert vor sich hält; 4 in Blau ein gekrönter, halber Jungfrauadler mit rothenausgebreiteten Flügeln, und in der silbernen Spitze ein aus einer goldenen Kroneaufwachsender Jungfrauadler. Ueber dem Schilde stellt die Grafenkrone, und aufderselben erheben sich drei gekrönte Helme. Auf dem rechten steht cinwärtssehendein goldener, doppelt geschweifter Löwe, welcher mit den Vorderpranken ein Schwertvor sich hält; aus dem mittleren wächst ein schwarz geharnischter, vorwärtssehen-der Bitter auf, welcher in der Hechten das Schwert, in der Linken an den Haareneinen abgehauenen Kopf hält, und auf dem linken Helme steht ein einwärtssehen-der, silberner Greif, welcher in der rechten Vorderklaue ein Schwert schwingt,mit der linken aber. einen grünen Blumenzweig vor sich hält. Die Helmdeckensind auf der rechten Seite blau und golden, und auf der linken rollt und silbern.Den Schild halten zwei auswärtssehende, goldene Löwen, in der freien Vorder-pranke mit einer von Silber und Roth mit gewechselten Tincturen quergetheillenFahne an goldenem Stock, und die Devise ist: Fide Et Virtute Famam Quaere. Wiebeschrieben, giebt Tyroffs N. A. YV.-W. das vollständige gräfliche Wappen. Einanderes Wappen findet sich im genannten Werke Bd. II. Taf. 163. In einemeirunden, blauen Schilde findet sich die Schlange, wie angegeben, und in derselbensieht auf silbernem Dreihügel, hinter welchem eine goldene Scheibe aufsteigt, der