GRAFEN V. IMSLAND-IIOCHENECK.
Grafen v. Illesliazy.
Im Pröspecle aufgeführt, doch ist, nach neueren Nachrichten, dieseshc rifhniLc ungarische gräfliche ITaus, in welches der Grafenstand 1625 ge-kommen ist, vollständig ausgestorben. Der letzte männliche Sprosse, GrafStephan , geh. 1762, k. k. Kämmerer, Geh. Rath, Oberst-Truchsess inUngarn, Erb-Ohergespan des Trenlschincr und des Liptauer Comitals etc.,venu, mit Theresia Gräfin Barköczy, gest. 24. Nov. 1841, starb 31. Juli1838, und der weibliche Stamm ist mit der Schwester desselben, GräfinJosepiiine , geh. 1764, Witlwe des Grafen Franz v. Windisch - Grälz,23. Sept. 1852 erloschen. Das Wappen der Familie war im silbernenFelde ein zum Flug sicli anschickender, schwarzer, gekrönter, nach rechtssehender Adler, welcher, auf einer goldenen Krone stehend, von einemgoldenen Pfeile am Halse schräglinks durchbohrt wurde. Den Schild be-deckte die Grafenkrone. - TyrolT (N. A. W.-W. II. 163) tingirle das Fehlblau und den Adler golden.
Grafen v. Iinsland-IIochencck.
ttalfiolifd). (Dcflrrrridj ttnb Gagcrn.
Wappen: im blauen Schilde ein nach der rechten Seite schreitender, miteinem Fiirstenhute auf dem Kopfe bedeckter, einfach oder auch doppelt geschweif-ter, goldener Löwe, welcher an der linken Schuller einen rothen Schild mit einemsilbernen Malteser-Kreuze trägt. Den blauen Hauptschild bedeckt ein rother Fiir-slenhut (nach dem Diplome vom Jahre 16S9 ein erzherzoglicher Hut, welcher alsozwei ltcife mit Perlen hat), auf welchem ein vierfacher, silberner Reihcrbusfch steht,und hinter demselben ragt die nach links wehende, rothe Maltescrfahne mit demsilbernen Kreuze hervor. Die Hclmdecken sind rotli und silbern. Wie angegeben,gestaltet, sich das Wappen der Freiherren v. Imsland und so ist dasselbe auchim Wappenbuche des Königreichs Bayern (III. 33) abgebildet. — Ob die gleichanzugebende Variante mit dem Schildhaltcr diplommässig ist, war nicht zu er-