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GRAFEN LE CAMUS V. FÜRSTENSTEIN.
Die im Mamisslamme erloschenen Grafen v. Filrstenbusch stammtenaus dem edlen Geschleckte derer v. Fürstenhusch zu Gasseneck und Auegg(Aueck), welches zu dem ältesten Adel im Herzogthiim Jülich gehörte.Im Anfange des IS. Jahrhunderts kam die Familie nach Ungarn, wurdevom Kaiser Joseph I. 1707 in den allen ITerrcnsland des Königreichs Un-garn versetzt und erhielt 10. Juni 1715 das ungarische Indigenat. Späterkam der böhmische Grafenstand in dieselbe: es wurde nämlich vom KaiserCarl VI. 28. Juni 1736 Johann Daniel Freiherr v. Fürstenbusch, gest.19. Dec. 1758, k. k. General-Feldzeugmeister, Hof-Kriegsralh, Inhabereines Infanterie-Regiments und commandirender General in Ungarn, in dengenannten Grafenstand erhoben. Mit dem Enkel desselben, dem GrafenCarl Vincenz , geh. 4. März 1767, k. k. Regislratur-Directions-Adjunctenbei der obersten Justizstelle, ist am 10. März 1837 das gräfliche Ilaus imMannsstammc erloschen und es lebt nur noch die Tochter des Grafen CarlVincenz aus der Ehe mit einer Freiin v. Flcisehmann, gest. 1834:
Gräfin CAROLINE Walpürre , geh. 1803, verm. 1. Oct. 1822 mitCarl Grafen v. Ileussenslamm zu Gräfenhausen (s. Rd. 1. S. 356), gesch.seit 1832.
Grafen le Camus v. Fiirstcnstciii.
Hatliolifd). {Jrcufjcn.
Besitz: in Schlesien die Rittergüter Rödersdorf und Ullersdorf im Regierungsbezirk Lieg-nitz, Kreis Rothenburg.
Wappen: quadrirtcr Schild mit Mittclschild. Im blauen Miltelscliilde einsilberner, sclirägreclils gestellter Anker ohne den oberen Querbalken. 1 und 4 vonSchwarz und Silber mit gewechselten Tineturen quadrirt, ohne Rild; 2 in Rothein nach einwärts springendes, silbernes Ross, und 3 in Rlau ein weisses Zinncn-cask'll mit Fenster und Thor, aus dessen Zinnen nach einwärts eine weisse Stange