24 GRAFEN II FT HL F.\ V. 1KTAR UNI) GRAFEN LIUTlILIiiN V. DF.T1ILEN.
Irifll, so nehmen Einige an, ilass derselbe im Jahre 1622, also vom KaiserFerdinand II., ertheill worden sei. Da in diesem Jahre, wie oben ange-geben, Bclhlen Gabor den Reichsfürs tens Land zugesagt erhielt und die ge-nauesten Quellen zuerst den Niclas als Grafen aufführen, so könnte leicht derGrafenstand der Familie zu den Ernennungen des Kaisers Leopold I. gehören.
Die alleren genealogischen Verhältnisse der Familie hat Leholzky(Stemmatographia, 1'. 11. Posonii, 1798) nach den besten Quellen mit demgrössten Fleisse bearbeitet und als Quellen folgende angegeben: Felmer,Hisl. Transylv.; Benkö, Hisl. Transylv.; llorani, Mem.llung. et Suppl. ejusd.Praef. ad Hisl. Joannis Bettlern; Czvitlinger, Hisl. liier, etc. In Bezug auldie genealogischen Verhältnisse der gegen Ende des vorigen Jahrhundertsleitenden Glieder giebl Leholzky, dessen Fleiss und Mühe von den ungari-schen Familien hei der grössten Dankbarkeit nicht hinreichend genuggerühmt werden können, leider an: „Recenliorum graduum adaequatamdeduetionem erga ileratas requisitiones hactenus non conseeuli, eam adsuppl. vel Part. III. reservamus" und die beiden ersten Bände dieses Mei-sterwerkes haben so viele Käufer gefunden, dass dem Verleger die Lust —vergangen ist, den dritten Band drucken zu lasset© — Die von Leholzkyp. 5 1 und 52 gegebenen Stammtafeln, aus welchen hier nur das Wichtigsteangeführt werden kann, erstrecken sich zuerst auf die Linie des FürstenGabriel. Als erster Ahnherr ist Mamiard , nach Anderen Marquard, aufge-führt. Manhard war, nach Benkö, ein Sohn aus der zweiten Ehe des Heer-führers Geysa, und Leholzky sagt sehr klar von demselben: natus est exAdelhaida altera conjuge Geysae Ducis (Sarolta, Tochter des transylvanischenHeerführers Gyula, war die erste Gemahlin des Geysa, und aus dieser Ehestammte König StephanI., der Heilige, verm. mit Gisela, Prinzessin vonBurgund). Die Annahme Einiger, dass die Familie Belhleu von der Schwe-ster des Königs Stephan I. stamme, scheint weniger begründet. Als zwei-tes Glied kommt Petrus , Comes de Temes, vor. Leholzky bemerkt beidemselben, dass der Name Bethlen (Bettlerni nach Benkö nicht von Bethle-hem, sondern von dem ungarischen: he dllen (quam sobrius): wie nüch-tern, mässig, klug, verständig, herkomme, und setzt noch hinzu, dass nachKalona ein junger Edler Bettlern zu Paris 1175 (die Redaction setzt dieVerhältnisse der Lehrer zu Paris vor 1205 oder 1206 als bekannt voraus)sludirt habe. Die auf Peter folgenden Glieder sind: Dominicus, — Johann,
— Georg 1452, Banus Sever. — Dominicus, Vaivoda, Buti dictus, — Ga-briel, — Wolffgang, 1574, — Gabriel, Fürst von Siebenbürgen, 1620,—Gabriel und Michael, Gebrüder. Von des Fürsten Gabriel Bruder, Stephan,Fürsten von Siebenbürgen, stammten Stephan, Gener. Varasd., und Peter,gest. 1646: eine Slammreihe, welche für die Geschichte Siebenbürgensvon nicht geringer Wichtigkeit ist. — Die weiteren Angaben, welche Le-holzky gewährt hat, beziehen sich auf die übrige Familie Bethlen. Die-selben beginnen ebenfalls mit Manhard und es folgen auf denselben: Salom.Laurent. Bull, ex bis Bonlz, Cliak et Bellhlem dieli, — Oliver, — Joannes,Apa dictus, — Michael, — Jacob, de Betthlem Magnus, — Johann, 1325,
— Gregor, gest. 1393, — Johann, —Gregor, — Alexius, Vaivoda und Bla-sius, M. Cubic., 1442, Gebrüder. Mit diesen beiden Brüdern scheidet sich