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3 (1854) A - Z
Entstehung
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22 GRAFEN BETHLEN V. (KTAll UNI) GRAFEN BETJILEN V. I1ET ii LEA .

Grafen Bethlen v. Iktar micl Grafen Bethlenv. Bethleu.

Coangdifdj (ältere JTinie) utiö üatljcdifd) (jüngere Cime). ©cflerretd).

Wappen: im blauen Schilde eine rechls gekehrte, gekrönte, fünfmal sichwindende, goldene Schlange, welche im Hachen einen Reichsapfel hall. IJen Schildbedeckt die Grafenkrune. Nach Tyroffs N. A. W.-W. (II. 3. 236) isl die Schlangelinks gekehlt, und nach Angabe Einiger schwebt eine Krone über der nicht ge-krönten Schlange. Beides ist unrichtig. Das hier gegebene Wappen ist dasursprüngliche der Eainilie und wird jetzt allgemein geführt. Doch müssen auch,und zwar noch im vorigen Jahrhundert, zwei Schwäne als Wappenbilder vorgekom-men sein, denn bei Lehotzkv findet sich folgende, für Heraldiker sehr wichtigeStelle:Insigne familiae duos cygnos, seit anseres, collotenus simul trajectos, un-tiquius- habuit serpentem coronalum, Dornum aureum, Insigne Hungariae, tenentem."

Sehr alle, berühmte, ursprünglich oberungarische , namentlich in derungarischen und siebenbürgischen Geschichte bekannte und in Siebenbür-gen reicli begüterte Familie, welche, der Sage nach, ihren Ursprung ausdem Geschlechte des im 8. Gliede vom Attila stammenden Heerführers Geysa(Geysa Dnx) herleitet. Dieselbe blüht noch jetzt in den beiden Linien derGrafen Bellden v. Iktar (Besitzung in der Temescher Gespanschaft), von wel-chen zwei Sprossen, die Brüder Gabriel und Stephan, den Fürstenstuhl Sie-benbürgens bestiegen haben, und der Grafen Bethleu v. Bethleu, von wel-chen eine lange Reihe in Kriegs- und Staatsdiensten zu grossem Ansehenkamen und auch im Gebiete der Wissenschaft und Kunst sich auszeich-neten. Was zuerst die Linie Bethlen-Iktar anlangt, so hat schon, abge-sehen von anderen, unten anzuführenden Schriftstellern, Johann Dayka,Hofprediger des Fürsten Gabriel Bethlen (Epistola respons. ad II. Parcum,A. 17 18 in IL Allingii Eccles. Palat. P. IL Francof. 1700) die früherengenealogischen Verhältnisse derselben möglichst genau erörtert. Gabriel(Gabor) Bethlen, nach der altungarischen Sitte den Taufnamen dem Fami-Iiniennamen nachzusetzen, gewöhnlich Bethlen Gabor genannt, ein SohnWolfgangs und Enkel Gabriels, welcher Letztere der Sohn des DominicasBethlen, Wojwoden von Transylvanien, (s. unten) war geb. 1580,spielte unter Sigismunds und Gabriel Bathori's Regierung in Siebenbürgenbei den daselbst entstandenen Unruhen eine grosse Rolle, erwarb sich viele

Besitz: die Herrschaft Kokclburg nebst Bonyha in Siebenbürgen etc.