VORWORT.
VII
ler möglichst in Verbindung zu bringen gesucht. Dass ich mitbleibender Lust gearbeitet habe, dürfte nicht zu verkennen sein.
Die Hauptsache blieb übrigens auch in diesem Bande diefür die Zukunft so wichtige Nachweisung der Abstammung derjetzigen Familienglieder. Dass ich in dieser, wie in andererBeziehung, wenn auch gerade nicht von den Familien, doch vonKennern und Freunden der Wissenschaft sehr unterstützt wordenbin, und dass ich mir Mühe gegeben habe, Zerstreutes zusammenzu tragen und zu sichten, liegt wohl am Tage. Möchte diese Unter-stützung, möchte meine Mühe der späteren Wissenschaft erspriess-lich sein.
Der olfencn Kritik der Wissenschaft unterwerfe icli mich gern,und die strengste Beurtheilung meines Werkes, vorausgesetzt, dassdieselbe begründet ist, wird mir die liebste sein. Etwaige Berich-tigungen aus den Familien erbitte ich mir aber einzig unter meinerAdresse.
In Bezug auf die zwei ersten Bände habe ich nur aus sechsFamilien Mittheilungen erhalten, welche mir in den „Zusätzen" Ge-legenheit zu Berichtigungen gaben. Dagegen ist es mir auf ande-ren Wegen möglich gewesen, die meisten der in diesen Bändensich vorfindenden Lücken ausfüllen zu können, und ich halte esmit dem Herrn Verleger für Schuldigkeit, die Ergebnisse meinerweiteren Forschung nicht für eine etwaige zweite Aullage aufzu-sparen, sondern dieselben schon in den Zusätzen zu diesem Bandezu geben.
Den insgesammt mir sehr wohlwollenden Beurtheilern des zwei-ten Bandes sage ich den schuldigsten Dank, namentlich aber demhöchst gütigen Beurtheiler in dem Leipziger Repertorium der deut-schen und ausländischen Literatur (1854. I. S. 160). Möchte demKennerblicke dieses hohen Gönners auch der dritte Band meinerArbeit nicht missfällig erscheinen.
Als ich das Vorwort zum zweiten Bande schloss, wünschte ichbescheiden nur, dass die Zukunft, wenn manches Blatt, welches ich