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Nach dem im Grossherzogl. Geh. und Haupt-Archive 7 ,11 Schwerinaufbewahrten Originale auf Pergament in einer kräftigenMinuskel. Angehängt sind:
1) an einer grün seidenen Schnur das Siegel des FürstenHeinrichs des Pilgers: das Siegel ist schildförmig und trägtden Stierkopf mit Halsfell und geschlossenem Maule; Um-schrift :
* SIGILLVM . DOflOINI . h0NRIC(I .MKGnOPOLöRSIS.
2) an einer roth seidenen Schnur das Siegel des Für-sten Heinrichs des Löwen: das grosse Siegel ist rund undträgt im geblümten Siegelfelde einen Schild mit dem Stier-kopfe; Umschrift:
* S'. iiinmai . diu . mttenopoLansis.ivnioms
Eine zweite Ausfertigung, welche von einer ganz andernHand (jedoch ebenfalls mit den Worten: „per manusHinrici plebani in Godeliuz") in einer kleinen ( scharfen,' cursivischen Schrift geschrieben ist, hat einige unwesent-liche stylistische Auslassungen und Versetzungen. Diebeiden Siegel, welche beide an roth seidenen Schnürenhangen, sind auf der Rückseite mit einem kleinen, rundenSecretsiegel versehen: ein rechtsgekehrter Hehn mit 8Schirmbrettern, über denen ein Pfauenwcdel hervorragt;hinter den Schirmbrettern ragt ein kleiner, links gelehnterSchild mit einem Stierkopfe zur Hälfte hervor; über demHelme stehen 4, vor demselben 3, hinter demselben 2Rüschen; Umschrift:
* SOORET . DM . höINRiai , flOÄGNOPOL'.
Wahrscheinlich war dieses Siegel, kurz vor dem Todedes Pilgere, in den Händen der Landesregierungs-Behörde.
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