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2 (1844) 1331 - 1431 : mit 4 Steindrucktaf.
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Ausdrücke: honestus oder discretus, und man ohneZweifel durch vasallus zu interpretiren ist. Ehen so wirdauch der Knappe Moltzan von Schossow d. 1. Nov. 1375,,erliker knecht" und der Knappe LiidekeMoltzan zuStavenhagen in der Verpfändungs - Urkunde von Penzlin d.d. 17. Decbr. 1414 ,,erliker man" genannt; dagegen wer-den hei dem Ritter Bernhard am 24. Aug. 1375 die ritter-lichen Ehrentitel nicht vergessen: , ,erliker man herBernd M. ridder." Der Pfandnehmer, der Vasall UlrichM., kann also kein anderer sein, als der Knappe ©tiefet JH.auf Tribessekendorf, der Stifter der nachmaligen, im

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15. Jahrb. ausgestorbenen, älteren RothenmoorschenLinie. Diese Ansicht wird dadurch bestärkt, dass die inder Urkunde genannten Güter alle unmittelbar an Tribesse-kendorf oder Rothenmoor grenzen. Dass in der Urkundevom 19. März 1462 dem Marschall KitOcftc JH. zu Gru-benhagen dieselben auf ihn übergegangenen Dörfer be-stätigt werden, wie die Gerechtsame ,,sinen olderen"lange Zeiten zuvor verpfändet worden seien, sagt nicht viel,da unter ,,olderen" im Allgemeinen nur Geschlechts-Aeltere verstanden werden können und dieser Ausdruckgehraucht ward, als die ältere Linie Rolhenmoor ausgestor-ben war.

Von den Gütern Dahinen, Moltzow und Sagel scheintSag ei uralt zu sein. Es kommt schon 1247 bei der Be-grenzung der Pfarre Basedow vor und gehörte zu der Zeitzu dieser Pfarre. Damals hiess es Zawal und noch in einigenAbschriften der Urkunde vom J. 1462 über eben diese Dörferist der Name Zawele geschrieben. Diesen Namen will manaus dem Wendischen durch Sza-wal = jenseit desWalles erklären, da jenseit einer Schlucht bei Sagel einsehr ausgezeichneter, mächtiger, alter Burgwall aus der Hei-denzeit (vgl, Jahresber. IV, S, 92), wie bei Kl. Lukow, stehtund daher vielleicht der auch in der Urkunde vom J. 1462 er-wähnte, auf Moltzow ruhende Burgdienst kommen mag,indem jene Burg vielleicht eine wendisch-dynastische war.