454
liehen Siegeln hangen die vier ersten an Schnüren vonrother, grüner lind gelber Seide, die Siegel des Grafen vonHolstein und des Fürsten von JMeklenhurg an Schnürenvon rother und griiner Seide. Die Siegel der darauf fol-genden Ritter und Knappen hangen ebenfalls an Schnürenvon rother und grüner Seide, mit Ausnahme der drei letzten,welche an Schnüren von grüner Seide hangen. Alle nochvorhandenen Siegel sind aus festein, grünem Wachs, mitAusnahme der Siegel der Knappen Vikke Molteke undKicolaus von Loheck, welche aus ungeläutertem Wachssind.
Die noch vorhandenen, nach ihrer Stelle numerirtenSiegel sind folgende:
4) ein grosses, schildförmiges Siegel mit dem vorwärtsschauenden werleschen Stierkopfe ohne IIalsfell, mit derUmschrift:
* S'. De« . (3R7WI71. Dommi. Da. waRLa.I0h7mnis. saa[vn]Di. *
0) ein grosses, rundes Siegel mit einem links hin spren-genden, geharnischten Reiter, der in der Linken einenSchild mit dem holsteinischen Kesselblatte trägt; auf derPferdedecke steht am Hinter- und Vordertheile dasselbeWappen; Umschrift:
S . [IOJhTs . Dl. <3Rl . Ö0MI3~. UOLTZÄÖia .stor[M . z . saojwanBORaii.
5) ein rundes Siegel, auf dem ein Schild mit demtjanscfjen Helme mit dem doppelten Husche steht, abge-bildet auf Tab. I, Kr. 6; Umschrift:
(%> S . lvIRRiai c§0 MOLTZÄH . MILITIS.
10) ein schildförmiges Siegel mit einem ansteigendenHären und der Umschrift:
* s . öMaKini . d'. waNSVLaTa . militis.
12) ein schildförmiges Siegel mit einem vorwärts gerich-teten Löwenkopfe und der Umschrift:
* S . MILITIS . hinmai . MORDttR.
16) ein schildförmiges, längs getheiltes Siegel mit einemhalben Rade in der rechten und einem Querbalken in derlinken Hälfte, mit der Umschrift:
[S. h]aii[0Hiini . D]a. KRaMVN.