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seidenen Schnur; die braunen Siegel an jener Urkundehangen alle an rothen seidenen Schnüren. Die Siegel sind:
1) das runde Siegel des Fürsten Johann von G-ade-busch, mit dem Stierkopfe mit Halsfell und geschlossenemMaule und der Umschrift:
* s' o iohännis o den o ©rä o dni
mägnopolgüiS'.
2) das elliptische Siegel der Fürstin Anastasia: aufeinem Sessel ist, unter einem dreithürmigenBogen, die Fürstinsitzend dargestellt, wie sie auf der ausgestreckten rechtenHand den ineklenburgischen Wappenschild mit dem Stier-kopfe, auf der linken den pommerschen Wappenschild mitdem Greifen hält; Umschrift:
* S' : HNHSTÄSia : domihof : mägnopo-
LGdlSIS.
3) das Siegel des jungen Fürsten Heinrich; die Ur-kunde mit den braunen Siegeln hat dieses Siegel ganz ver-loren, an der andern Urkunde hängt nur noch ein Frag-ment mit dem Stierkopfe mit Halsfell und geschlossenemMaule, mit der Umschrift:
— ai. DOMia — —
Gedruckt ist diese Urkunde zwar schon in SchrödersP. M. I, S. 792, jedoch ist hier, anderer Fehler nicht zugedenken, eine Zeile ausgefallen, und zwar diejenige,in welcher der Name Friederichs Moltzan vorkommt; esfehlen nämlich hei Schröder die Zeugen: „F rctheri cusMoltsan, Fretherieus Smekere, Henricus de Bu-lowe" zwischen Ulricus de Bluchere und Arnoldus Ha-nesterth.