Druckschrift 
3 (1832)
Entstehung
Seite
5
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Er entwickelte in dieser Schlacht ungewöhnliche Tapferkeitund Großmuth zugleich; denn es war Fürstenberg, wel-cher, geiührt von dem Schicksal des jugendlichen Helden,Herzcg Magnus von Würtcmberg, Georg Friedrichs vonBaden treuen Genossen, wiederholt ihm Pardon angeboten,bei dessen leidenschaftlicher Gegenwehr aber zuletzt, umdas eigene Leben zu schirmen, das Haupt ihm gespaltet.ES hat auch der Graf solcher That, so wie der begleiten-den Umstände selbst sich später gerühmt. (')

Jakob Ludewigs feruern Bemühungen für des KaisersDienst und Interesse schildert sehr anziehend ein noch vor-handener Brief an seinen Vetter ('), darin er ihn um Ver-wendung bei Seiner Majestät angeht:

»Hoch und wohlgeborner, freundlicher, herzlieber HerrVetter und Bruder! Da ich Ihm ein hcrzgetreucr Dienerbin und bis an mein End verbleibe, und jederzeit zu De-roselben, als meinem lieben Patron, Vertrauen getragen,ohne um etwas ihn anzusprechen oder für mich zu gebrau-chen , ob es gleich sehr möglich, daß er mir es nicht ab-geschlagen — so komme ich doch diesmal, Deroselben zubemühen und ingleichen zu berichten, daß unser Kreishierobcn (I Willens scp, das Volk, so er zu Roß undFuß eine Zeit lang auf den Beinen gehalten, abzudanken.Nun aber hätte ich vcrhofft, es möchte vielleicht in Ita-lien, wie die Sage gewesen, der Krieg angehen, so gleich-wohl noch in ziemlicher a xaroas steht, zu welch Ende ichmich an verschieblichen Orten angemeldet, um zu verneh-men, ob die königliche Majestät in Hispania gewillt, teut-schcs Volk weitcrs werben zu lassen, mich auch auerboten.

(') Hdschftl. Nachrichten im F. H.-A.(') Bratislaus den Altern.

D. h. in Schwaben.