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4 (1886) Der mecklenburgischen Häuser und der älteren Zweige des Hauses Alt-Helpte neueste Geschichte, von etwa 1700 bis zur Gegenwart
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452 Stargardische Linie.

sind gcwehsen der Durchl. Hertzog und die Durch!. Herzogin,nebst meinem Bruder ( Hans Christoph) von Klockow." Auf die Sorgfalt der Erziehung, welche dem Spät- undEinziggeborenen zu Theil ward, mag mau aus dem Charakterseines Vaters schließen; nachweisbar ist nur das Eine, daßdieser ihn, die alleinige Hoffnung des Haufes, nichtängstlich an sich kettete, sondern ihn die Welt kennenlernen hieß.

Ueber die Art dieser seiner Fahrten bestehen allerdingsZweifel. Im Preußischen Infanterie-Regiments PrinzHeinrich von Preußen (Nr. 35, Garnison Spaudau; vgl.S. 410) wird seit dem April des Jahres 1763 ein AdolfFriedrich v. Oertzen geführt, dessen Fähnrichs-Patent vom19. genannten Monates datirt, der am 2. April 1768diemittirt" worden ist. Er gab damals sein Alter auf 21Jähre an; es leidet also nicht den geringsten Zweifel, daßdies Arend Heinrich's Sohn war, der ihm Wohl eine kleineProbe der selbst versuchten straffen Zucht im PreußischenMilitär gönnte. Diesen actenmäßigen Thatsachen stehtnun die Stelle aus der Leichenrede auf Arend Heinrichentgegen (oben S. 448), welche den Sohn in Göttingenstudircn läßt, von wo er 1766 zum Vater zurückgerufenund 1767 in das Gut Lübbersdorf eingesetzt sei. Dazustimmt nun zwar einigermaßen die in den Lehnacten auf-behaltene Thatsache, daß Adolf Friedrich Theodor bereitsam 10. December 1767 sich zur Eidesleistung wegen desihm voni Vater abgetretenen Gutes erbot und nur auSäußern Gründen erst am 13. April 1768 zugelassen werdenkonnte. Im Ganzen genommen ist aber doch die Erzählungder Leichenrede von seinem Studium, obwohl nur 7 Jahrebis zu ihrer Abfassung verstrichen sind, unhaltbar.

Vater und Sohn zeigten am 28. Januar 1768 derStrelitzer Lehnkammcr an, daß wegen Lübbersdorf keineschriftliche Cession vorliege,als welches unter Vater undeinem einstigen Sohn" überflüssig; Arend Heinrich habeihm aber wirklich das Guth L. plouaris so cedirt nndabgetreten, als ich es von dem Herrn Kammerhcrru(Georg Ludwig) von Oertzen erhalten habe." Nun suchteer ihm auch eine Lebensgefährtin, um so mehr als die