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„zusammen, — SeineGesundheit nahm nun immerfast stündlich„ab. i) weshalb er nichts mehr wünschte als seinen Sohn(n)„verheirathet zu sehn." Das ist denn auch (am 22. Juni1768) in Erfüllung gegangen: „Die Freude dieses würdigen„Greises und die Dankbahrkeit gegen der Vorsehung, die„ihm jetzt den Sohn noch glücklich verheirathet zu sehn„erlaubte, welcher ihm in seinem 56. Jahre war geboren„worden, war unbeschreiblich, und ließ ihm daß (Gefühl?) der„Schmertzen vergessen, welche ihm seine Krankheit und die„äußerst geschwollene gänzlich Wunde (!) seiner Fuhse ver-ursachten. Aber dieses war noch nicht allens:" er erlebtenoch (1769 und 1771) die Geburten der beiden ältestenEnkel. „Mit Thränen danckte er der Vorsehung für dieses„Glück, und küssent drückte er zum öfteren beide Kinder„seegncnt an seiner Brust; den jüngsten, welcher etwas„krancklich war, liebte er am mehresten, und da die Krank-„heit dieses Kindes gleich der seinigessnsj zuzunehmen schien,„so verordnete er 1773, daß wenn dieser kurtz nach oder„vor ihm stürbe, er bei ihm im Sarge ruhen sol(de)te."
Glaubwürdig wie dies überliefert ist, gewiß ein eigen-thümlich reizvolles Bild vom Lebensabende eines Mannes,dessen Andenken eine so reiche Nachkommenschaft pflegt!Fast wie ein Patriarch steht er unter den Seinen: „Da er„sowohl seinen Halb-Brnder, den Herrn von Buch als auch„seine beiden rechten Brüder, den Cammer-Herrn Victor„Siegmund, auf Barsdorff und Gothun Erbherrn, wie auch„den Hauptmanschd Henning Leopold von Oertzen, auf„Blumcnow und Ankershagen Erbher(rn), überlebet, so hat„er die Vormundschasften von diesen seinen Bruder-Kindern„zwar mit Schaden und Versäumniß bis zu deren„Majorennität, aber mit der äußersten Rechtschaffenheit,„Fleiß und Gewissenhaftigkeit geführt."
Nicht so tief hat er sich in politische Angelegenheiteneingelassen. Wir sahen bereits (S, 375), wie er am Triumph
9 Am 20. Juli 1766, gelegentlich der Verhandlungen überLübbersdorf, läßt er selbst sich zu den Acten oernchmen: „Da ichaber schon sehr hohe Jahre habe und es notorisch, daß ich Alter undSchwachhcits halber nicht aus der Stube kommen, viel weniger dieweite Reise (— nach Strclitz —) unternehmen kann," u. s. w.
Urk, Gesch. d. Geschl. v. Oertzen IV. 29
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