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„zu beobachten und in allen meine Stelle zu vertreten."Offenbar fühlte der tiefgebeugte Wittwer nicht die Kraftin sich, dem Leichengefolge sich anzuschließen. — ZweiStunden nach dessen Abgang vom Hofe erschienen im Auf-trage der vier obcngenannten Frauen, geb. v. Jasmund,zwei Notarien zu Rödlin, stachen Soden aus und hiebenSplitter von den Schlagbäumen zum Zeichen des„ergriffenen Mitbesitzes." Man ließ sie gewähren; als sieaber an den trauernden Wittwer sich machten, ihm ihrenAuftrag auch mündlich auszurichten, hat er ihnen mitharten Worten die „Grobheit" ihrer Mandanten begreiflichgemacht, ihn am Tage, da er seine „Gemahlin zur Erden„bestatten" ließe, „auf solche Weise zu belästigen."
Am 8. Juni 1761 berichtete v. Jasmund, daßv. Oertzen bereits seit einiger Zeit nach Kotelow über-gesiedelt sei; mithin mußten alle Abwickelungen beendetsein. Hören wir die „Leichenrede" über seine Thätigkeitals Wittwer und an dem neuen Wohnorte. „Hier lebte er,„da seine Jahre und Gesundheit es ihm nicht mehr ver-statteten, und bei der damaligen Verpachtung des Gutes„ganz ruhig." Es folgt^nun die Erzählung des Ankaufsvon Lübbersdorf und dessen Abtretung zu Trinitatis 1766;woraus ihm, „zumahl da durch den Todesfall der wohl-„seeligen Frau Stalslsmeisterin von Jasmund ihm das„Lehn-Guth Klockvw ourn xortinontus auch zugefallen war„und er solches alslsjbereitz im April (— 1766— ') angetreten„hatte, viele Beschäftigungen^ wurden. Die Besorgniß,„daß diese durch die Annahme der Güther gewordene Last„seinen Jahren und Gesundheit zu schwer werden dürfte,„machte, daß er noch in diesem Jahre seinen zu Göttingen„eben studirenden Sohn zu Hause kommen ließ und ihm„im Jahr 1767 das Gut Lübbersdorf abtrat." Sobewähren es auch die Acten; am 16. December 1767hat sich Adolf Friedrich Theodor zur Leistung des Eidesfür das Gut gemeldet. — „Das Gut Klockow," berichtetdie Leichenrede über Arend Heinrich weiter, „theilte er noch„1766 in 11 Koppeln und legte Bauer- und Kirchen-Acker
') S. Z 367 und oben S. 441.