364 Mekleilburgischc Linie,
Gemahl hatte ihr eine Morgengabe von 200 Ducatenwieder verschrieben und für den Fall seines Ablebens einWittwen-Gehalt von jährlich 300 Reichsthaler N^/s.Davon hat sie denn auch seit 1761 vorläufig zu Penzlingelebt, sich der Verwaltung des Gutes, so weit sie dessennicht durch Verpachtung überhoben war, sowie der Erziehungihrer eigenen und Stiefkinder widmend. Im Jahre 1777aber fand man angemessen, Penzlin zu veräußern (an denGemahl einer Tochter aus der ersten v. Lützow'schcn Ehe,Gotthard Wilhelm v. Pentz auf Jessenitz); die Wittwe v,Lützow lebte damals, und anscheinend schon seit Jahren,in Plau, zusammen mit ihrer jüngsten unverheirathetenSchwester (Z 348) und ihrer leider hülssbedürftigenMutter, welche 1771 daselbst starb (S , , ).
Ihr ist Friederike v, Oertzen, Wittwe v. Lützow, nach-gefolgt am 21. Mai 1777, wie das Plauer Kirchenbuchbezeugt. Es war das um die Zeit, wo Penzlin an denKäufer abgeliefert werden sollte, laut des am 22. Februardesselben Jahres abgeschlossenen Contractes. Die Sorgefür ihre nun ganz verwaiscten Kinder ist dem PastorLitzmann zu Plau übertragen worden, nach dessen Tode(1782) dem Güstrower Sachwalt v. Ravcn. Durch allediese Jahre und noch weiter hinaus ziehen sich die Wirren,welche aus dem Vogelsanger Concursc hervorgingen undden Minorennen die Aussicht auf Erhebung mütterlicherGelder zu nehmen drohten. Erst 1786 ist ihnen ihrePortion ausbezahlt worden, man erfährt jedoch nicht, wieviel gerettet werden konnte.
17.
Charlotte Juliim Heimelte.
1733-(nach 1789).s 348. «. XVI.
Charlotte Juliane Henriette war die fünfte Tochterund das neunte und jüngste Kind des Landraths SievertVII. v. Oertzen auf Vogelsang und ward im Jahre 1733,am 1. Februar früh 6 Uhr, geboren. Bei ihrer am 5.desselben Monates gefeierten Taufe traten als Zeugen auf: