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4 (1886) Der mecklenburgischen Häuser und der älteren Zweige des Hauses Alt-Helpte neueste Geschichte, von etwa 1700 bis zur Gegenwart
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358 Mcttenbm'gische Linie.

Die Ehe blieb kinderlos, und 1783 (im Mai, Juni oderJuli) starb Georg Christoph v, Halberstadt dort als derletzte männliche Sproß seines alten Geschlechtes-Die nachfolgende Tafelst enthält die wesentlichenPersonen, welche dasselbe in den letzten Generationenhervorgebracht Hai. Begleiten wir sie mit einigen Bemer-kungen. welche das vielfache Durcheinandcrheirathen vonMitgliedern derselben und solchen der verschiedensten v.Oertzenschen Linien nothwendig machen.

Man unterscheidet sofort drei Hauptzweige: den auf(Woltow und Langen-Brütz), den vonGottesgabe-Wcndelftorf,und zwischen beiden, dem letzteren näher stehend, denjenigenChristoph Adam's, unbegütert und daher seinen schließlichenSchicksalen nach am unbekanntesten. Die HänserLangen-Brütz und Gottcsgabe-Wendclstorf müssen nament-lich um deswillen genau auseinander gehalten werden,weil in ihnen beiden die dem Fürstenhause «zugehörigenNamen Friedrich Wilhelm und Karl Leopold zu gleicherZeit vorkommen.

Die ältere Linie hat ihre angestammten Lehn-GüterWoltow und Langen-Brütz schon vor Mitte des 18. Jahr-hunderts verloren, auch das aus v. Oertzen'schem Besitzedurch s12l Elisabeth Ilse v. Oertzen auf die Verwandtenihrer Mutter sk) Margarete Elisabeth geb. v. Halberstadtvererbte Allodial-Gut Schossin wurde 1754 veräußertdurch die Erben des 1741 verstorbenen Karl Leopold (1.)

') S. auf der Stammtafel des Hauses Vogelsang.Die in verschiedenen Verwandtschafts-Vcrbindungcn, also doppeltvorkommenden Personen sind durch correspondircnde Zeichen(* u. s. w.) kenntlich gemacht. Die oben S. 230, Amkg. 1noch beanstandeten Einordnungen der Glieder flIvj der Tafelkönnen jetzt als gesichert angesehen werden. f13j ist actcnmäßignicht zu belegen gewesen; ebenso nicht die Filiation von (10). Ueberihn wie über die Schossincr Angelegenheiten überhaupt s. (nußer obenS. 217) die in der Tafel citirtcn ZA aus Bd. II. Die hierbeivorkommenden testamentarischen Verfügungen ergeben es, wie Schossinnicht an die mehr benachbarte (westlich des Schweriner Sees ange-sessene) jüngere Linie, sondern an die ältere Langcn-Brützer fiel.Die so plötzlich eintretende Unfruchtbarkeit erklärt sich wenigstens füreinen Theil des Geschlechtes wohl ans den häufigen Wcchselheirathenmit den v. Sperling. Die bisherige Unklarheit über deren Zusammen-hang steht einer übersichtlichen Darstellung, die sonst sehr wünschens-werth wäre, im Wege.