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4 (1886) Der mecklenburgischen Häuser und der älteren Zweige des Hauses Alt-Helpte neueste Geschichte, von etwa 1700 bis zur Gegenwart
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Hans Vogelfang. 357

Monates beim Kloster Dobbertin eingeschrieben. Dortsowohl wie in bekannten genealogischen Manuscriptengleicher Zeit sind ihre Namen gebucht, wie oben steht.Insbesondere wird der dritte: Ludovica richtig sein, dennSophie Ludovica v. Pritzbur war eine Schwester ihrerMutter. Statt dessen giebt: Luise das Alt-BukowerKirchenbuch (außerdem ist dort Sophie hinter Luise gestellt),in welches des Kindes am 29. Juni 1729 erfolgte Taufeeingetragen ist und aus dem man seine ofsiciellen Pathenersieht: Hauptmann Gustav v. Winterfcld auf Moisall,Frau Majorin Sophie von Spekingcn" ( lies Sperling;Sophie geb. v. Warnstedt; ihr Gemahl Ehrenreich Heinrichwird Z 348 vorkommen) auf Wiechmannsdorf (beiKröpelin) und Fräulein Dorothea v. Wessen.

Zwar soll schon (vgl. § 344) 1752, am 29. Mai, derLandrath Siegfried VII. v. Oertzen unter Bürgschaft seinerFrau ihrem Schwiegersohne Baron v. Fersen 500 Reichs-thaler abgeliehen haben, von welcher Summe es heißt, sieseizur Aussteuer ihrer Tochter Christiane Ludovicagebrauchet" worden. Auf dem angeführten Datum basirtdie Priorität jener Forderung im später ausgebrochencnConcursc über Vogelsang, es wird also Wohl nicht entstelltsein. Aber sicher hat damals noch nicht die Hochzeit derTochter stattgefunden. 1772 wird die Dauer ihrer Ehe auf10 Jahre berechnet, und in dem noch zu besprechendenTestamente vom Anfang ,1780 redet sie von 23 Jahren,welche sie mit Georg Christoph v. Halberstadt gelebthabe. Alles deutet also auf 1756 als Jahr der Vermäh-lung mit diesem. Durch dieselbe hatte Fräulein v.Oertzen jedenfalls ein bequemeres Loos eingetauscht als dasälterliche Haus ihr noch zu bieten vermochte. Sie hat vonda freilich auch eine zu 1000 Reichsthaler berechnete Aus-steuer empfangen, jedoch vermochte man aus Vogelsangnicht einmal einen so geringfügigen Posten ohne Anleihezu bestreiteu, wie das Eintreten v. Fersen's lehrt. Dagegenwar der Bräutigam v. Halbcrstadt ein wohlgestellterMann. Aus der brüderlichen Erbtheilung (1744) hatteer einen Geld-Kavel von über 12,000 Neichsthaler gezogenund lebte davon in angenehmen Verhältnissen zu Wismar.