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sich, damals auch zugleich als Kammerjunker, als Miterbcdes väterlichen Gutes Vogelsang; jedoch ließ er, da baldConcurs drohte, die Sache fallen. Später stieg er inHessen-Darmstädtischen Diensten bis zum General-Majorund Brigadier. Als solcher forderte er 1783 nach derVerfügung seiner Mutter aus dem Vogelsangschen Concurse1019 Reichsthaler 42 Schillinge 2^/so Pfennige N.^/ü,wegen welcher Summe er auch 1785 abgefunden ward;jedoch ward er dabei von dem Regierungsfiscal wegen zuentrichtenden Abschosses verklagt. Er starb im Jahre1793 als landgräflich Hcsscn-Darmstädtischer General-Lieutenant, nach des gleichzeitigen K. L. v. Pcntz Berichtunvermählt. Es ist auch nirgend Nachricht von Frauund Kindern vorhanden. Er wird der letzte Sproß desv. Oertzenschen Hauses Vogelsang gewesen sein.
12.
Jospar Vtto Friedrich.
1724 - 1767.
Gem. (1750—60): Anna Katharina v. Lowtzow (s- 1784).Z 343. E. XVI.
Als viertes Kind und dritter Sohn — nebenbei war erauch der einzige, welcher sich verheirathete — wurde erseinem Vater Siegfried VII. v. Oertzen am 31. October 1724,Morgens 4 Uhr geboren und am 3. November getauft.Seine 3 Namen: Jaspar Otto Friedrich stehen in garkeinem Zusammenhange mit denen seiner Pathen, als welchedas Kirchenbuch verzeichnet: die beiden Oberstlieutenants v.Messen, Adam Reimar auf Steinhausen und JoachimFriedrich auf Katelbogen; dazu kam „Fräulein KatharinaElisabeth von Bornfeldten", gewiß eine Tochter des mitden Aeltern des Täuflings eng befreundeten Oberstlieutenantsdieses Namens auf Preensberg.
In seiner Jugend (z. B. 1742) war v. Oertzen Pageam bischöflich Oldenburgischen Hofe zu Eutin und ging1745 als Lieutenant in Sch Wedische Kriegsdienste, wo er