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4 (1886) Der mecklenburgischen Häuser und der älteren Zweige des Hauses Alt-Helpte neueste Geschichte, von etwa 1700 bis zur Gegenwart
Entstehung
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Haus Vogelfang. ZZ5

scheinen, trotz der großen Erbitterung, welche 1737 und 38zwischen ihnen herrschte, so beweist das nur, wie verworrendie Verhältnisse und Partci-Constellationen sich in Meklen-bürg gestaltet hatten.

Nachdem bald hierauf Karl Leopold geendet hatte,erlebte Sievert v. Oertzen noch manche bewegte Jahre. Siewurden es durch die lebhaften Verhandlungen an demgroßen Friedenswerke, das der fürstliche ThronfolgerChristian Ludwig im Jahre 1755 zum Abschluß brachte.So wenig Sievert als sein College im Landrathsamte undVetter Helmuth Friedrich haben das erlebt. Schon 1727hatte ersterer ein mchrwöchentliches Krankenlager bestanden,mithin war seine Gesundheit Wohl von jeher keine festennd wurde durch eine anstrengende und aufreibende Thätig-keit nicht vortheilhaft beeinflußt. Sievert's Ableben er-folgte etwas Genaueres weiß man nicht im selbenJahre 1754, wie das seines Vetters Helmuth Friedrich,und zwar Wohl in Wismar. 1745 hatte er daselbst einHaus erworben; im sogenannten alten Stadtbuche steht!Lübsche Straße, Nordscite, von der Beginen-Straße zurNeustadt, Landrath und Oberst (!) v. Oertzen auf Vogel-fang, omti, Ven. soris, d. h. Freitags xost Viti salso Juni,,18.s 1745." Aus der Hand seiner Erben wurde es nachseinem Tode verkauft, wie ebenfalls das Stadtbuch besagt:Landrath und Oberst v. Oertzen auf Vogelsang.Wittwe geb. Pritzbur und libori, üoroäit., Vousris antodimtate s Mai 6.s, 1757. Dr. Joach. Chr. Ungnadeomti, ooclsin." Hier haben sich Wohl die wichtigstenVorgänge aus v. Oertzcns späterer Lebenszeit abgespielt.Belehrt durch die Erfahrungen der Jahre 1717 ff. hat erin der Schwedischen Stadt Wohl zu allen gefährlichenZeiten einen Zufluchtsort gesucht. Seine Familie dagegenscheint dauernd auf dem Landsitz ausgeharrt zu haben; hiersind bis ans das älteste sämmtliche Kinder aus seinerEhe mit der Tochter Andreas' v. Pritzbur geboren worden;diese wackere Frau scheint ihren Gatten auf das kräftigstein der Wirthschaft unterstützt zu haben, welcher er durch seinepolitische Beschäftigung oft entzogen wurde.

Später wird mau sich zur Verpachtung von Vogelsang