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4 (1886) Der mecklenburgischen Häuser und der älteren Zweige des Hauses Alt-Helpte neueste Geschichte, von etwa 1700 bis zur Gegenwart
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Haus Gorow.

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lichen Namen, bei deren zweitem: Ludwig er gerufen zuwerden Pflegte, einmal von dem mit dem RoggowischenHause durch seinen Bruder Karl (s, Z 263) verschwägertenKammerherrn Georg von Behr auf Lützow. Der zweitestammt Wohl gemeinsam von dem Hofmarschall der Herzogin-Wittwe Luise Friederike von Mecklenburg, Ludwig (Hermann)von Mecklenburg auf Zibiihl und Karcheez, einem sehrentfernten Anverwandten der Mntter des Täuflings, undvon dem ihr, als Gemahl ihrer Schwester EleonoreChristiane, geb. v. Mecklenburg näherstehenden Kammer-herrn (Helmuth) Ludwig (Theodor) v. Buch auf Spoitendorf.Dieser unterhielt übrigens nähere verwandtschaftliche Be-ziehungen mit verschiedenen Häusern der Helpter v. Oertzm.

Wie seine Geschwister, erhielt auch Ludwig v. Oertzeneine höchst sorgfältige Ausbildung. Zunächst im älterlichenHause; die ehemalige Stellung seines Vaters als Hof-Chefder Herzogin-Mutter zu Schwerin brachte es mit sich, daßLudwig öfter zu Pagendiensten bei Hofe bestimmt wurde.Außerdem brachten die bewegtenFranzosenzeiten" Ab-wechselung und Stoff zu reichen Jugend-Erinnerungen.Den Einzug der Kosaken bejubelte er mit seinen Kameradenund war darauf bedacht, daß diese Gäste und Freunde nichtnur mit Lebensmitteln, sondern auch mit alten Spiel-Zarten versorgt würden, für welche sie besonders dankbarsich erwiesen." 0 Das Jahr 18l9 brachte die Trennung

') Nach der stimmungsvoll gehaltenen Biographie des Landrathsv. Oertzen ans Woltow, in I. v. Maltzan's Mcklenburgische Männer,S. 378 ff., aus welcher auch weiter die schätzbarsten Stellen ent-nommen sind. Es sei dorthin verwiesen hinsichtlich der eingehenderenMittheilungen über die Kreise, in welchen sich Ludwig v. Oertzenwährend seiner Studienzeit bewegte, insbesondere aber über eineReise, welche im I. 1824 er mit seinem älteren Bruder Karl im An-schluß an eine von diesem ausgeführte Harz-Tour machte. Die Brüderhatten sich seit zwei Jahren nicht gesehen; in Göttingen zusammen-treffend, begaben sie sich anfangs in die Niederlande, dann nach Paris.Hier nahmen sie Wohnung bet einer Schwester ihrer Mutter, Sophiegeb. v. Mecklenburg, welche zur Zeit der französischen Besetzung Nord-deutschland's den Sccrctär des zu Schwerin eingesetztenGouverne-ments", Chevalier dc Larnisrc, kennen gelernt hatte und ihm (1809)als Gattin in die Hcimath gefolgt war. Derselbe nahm jetzt dieStellung eines Stallenmeisters bei der Herzogin von Berrp ein; ihre

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